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(1053-1590) 
 
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Wenn die Gedächtnisenergie nicht existieren würde  1276. Danach folgt die "Gedächtnisenergie", die auch zum "strahlenförmigen" Zustand der Materie gehört. Genauso wie man unmöglich die vollkommene "geistige Schöpfung" ohne "Intuitionsenergie" hervorbringen kann, genauso ist es auch ganz unmöglich, eine Schöpfung ohne "Gedächtnisenergie" hervorbringen zu können. Zu erleben, ohne ein "Gedächtnis" zu haben, ist im Prinzip dasselbe wie zu essen, ohne im Besitz eines Magens oder von Verdauungsorganen zu sein. Genauso unmöglich wie ein animalisches, physisches Dasein ohne diese Organe wäre, genauso unmöglich wäre das Leben ohne "Gedächtnis". Dass ein Wesen mitten in seinem täglichen Dasein plötzlich das "Gedächtnis" verlieren und doch damit leben kann, bedeutet ja nicht, dass es im absoluten Sinne das "Gedächtnis" verloren hat, sondern vielmehr bloß dies, dass eine vorübergehende Abnormität oder ein vorübergehender Fehler in dem Organ aufgetreten ist, das die Verbindung zwischen seinen Erinnerungen und seinem wachen Tagesbewusstsein herstellt, also eine vorübergehende Krankheit oder ein vorübergehender Fehler im Gehirn. Ohne "Gedächtnisenergie" könnte die "inwendige Welt", die die Erinnerungen der Lebewesen ausmachen und die wir im "Livets Bog" als "Seligkeitsreich" kennengelernt haben, nicht existieren. Und ohne diese "inwendige Welt" könnten die Abwesenheit eines wachen, tagesbewussten Lebens und Erlebens in der "äußeren Welt" und die hierdurch verursachte "Stille" oder Bewusstlosigkeit im "Stoff" oder in der Materie, die bewirken, dass diese für uns als "anorganische" oder "Mineralmaterie" hervortritt, niemals entstehen. Das Auftreten dieser Materie beruht also ausschließlich auf dem Umstand, dass die Sphäre der Erinnerungen oder das "Seligkeitsreich" auf dieselbe Weise total zur wachen, tagesbewussten Interessenssphäre der Ichs oder der Lebewesen geworden ist, wie das Auftreten der Materie als etwas "Organisches" auf dem Umstand beruht, dass die Details der äußeren, materiellen, physischen Welt total zur wachen, tagesbewussten Interessenssphäre der hierzu gehörenden Ichs oder Lebewesen geworden sind.


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