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(1053-1590) 
 
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Der "Sündenfall" oder der Fall von "Adam" und "Eva" als göttliche Anordnung im ewigen Weltplan, aufrechterhalten durch die organische Struktur, die sich als "Polverwandlung" oder als das "spezielle männliche Wesen" und das "spezielle weibliche Wesen" offenbart  1286. Wir sind nun so weit in unserer Analyse des "ewigen Lebens" gekommen, dass wir einen fundamentalen Überblick über die eigentliche Struktur der "Sünde" oder "Finsternis" bekommen haben. Durch fundamentale Tatsachen wurde hervorgehoben, dass das, was jetzt seit Jahrtausenden von den Erdenmenschen als "Sündenfall", "Verbrechen" oder "Rache" und "Verfolgung" aufgefasst worden ist wie auch die hierdurch verursachten Folgen wie Verstümmelung, Unglück, Trauer und Krankheit oder all das, was zusammen die tödliche Verfinsterung der Sonne des Glücks der Lebewesen ist, dass dies alles eine wirklich göttliche Anordnung im ewigen Weltplan ist und keine "teuflische" Erfindung eines mächtigen, finsteren Wesens oder "Feindes" der Gottheit. Was ist nun die gesamte Struktur des "Sündenfalls" oder die "Finsternis"? – Welchen Einfluss hat das auf das Lebewesen oder auf das Lebenserleben des ewigen Gottessohnes?
      Ja, wir haben durch die Sprache des Lebens selbst gesehen, dass der ewige Gottessohn auf das Gebot seines eigenen Wunsches hin durch große Zeiträume hindurch so lange und so kräftig "vom Baum der Erkenntnis genossen" hat und damit sein Tagesbewusstsein mit so vielen "Faziten" über die Materie oder die "toten Dinge" (Bewegungskombinationen oder erschaffene Dinge) überfüllt hat, dass in diesem Tagesbewusstsein überhaupt kein Platz mehr für Fazite oder Wissen über die "lebendigen Dinge" (das Ich, sein Überbewusstsein und seine geistige Struktur als "Lebewesen") geblieben ist. Wir haben somit die Struktur des Gottessohnes in Form von "Evas Erschaffung" oder "Adams" Aufspaltung in die beiden Geschlechter gesehen, das "spezielle männliche Wesen" und das "spezielle weibliche Wesen", wonach der Gottessohn nur noch ein "Halbwesen" war, für das der Besitz des entgegengesetzten Geschlechts eine Bedingung war, um etwas von seinem ursprünglichen göttlichen oder himmlischen Licht erleben zu können. Nur in den Augenblicken, in denen dieses "Halbwesen" "eins" mit einem anderen "Halbwesen" des entgegengesetzten Geschlechts werden konnte, konnten die "Strahlen des Paradieses" oder die Strahlen aus dem ursprünglichen überirdischen Leben und Wesen des Gottessohnes im physischen Dasein gespürt werden. Es wurde deshalb zur Lebensbedingung für den Gottessohn, ein solches Wesen des entgegengesetzten Geschlechts zu besitzen, damit er hierdurch immer wieder diesen kleinen Funken seines ursprünglichen himmlischen Zustands erleben konnte. Aber damit kam das "Eigentumsrecht" und mit ihm kamen der "Kampf ums Dasein" ("im Schweiße deines Angesichts ..." usw.) sowie die "Eifersucht", der "Neid" und der "Hass" und damit die "Rache", das "Unglück" und das "Leid" in das Leben des Gottessohnes. Und der Gottessohn war in seiner äußeren Manifestation nicht mehr seinem Vater gleichend oder das "Abbild Gottes", so wie seine Welt nicht mehr "Gottes Reich" war. Er war nun in Form eines "speziellen männlichen Wesens" oder eines "speziellen weiblichen Wesens" ein Individuum, das in eine Welt mit Hunderten von Rivalen um den Zugang zu jenem spärlichen Rest des "himmlischen Lichtes" versetzt worden war, das durch das entgegengesetzte Geschlecht erlebt werden konnte.


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