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(1053-1590) 
 
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Warum das Leben von "Adam" und "Eva" "Sündenfall" genannt wurde, obwohl es überhaupt kein "Sündenfall" war, sondern eine absolut göttliche Anordnung  1295. Dass der "Sündenfall" eine göttliche Anordnung ist und keine "teuflische" Erfindung, wird uns durch den Umstand als Tatsache offenbart, dass er ausschließlich durch eine organische Struktur bewirkt wird, die durch "Evas Erschaffung" und den hierdurch verwandelten "Adam" total in das Leben des Gottessohnes eingefügt wurde. Wir haben gesehen, dass diese "Verwandlung" mit dem hierdurch bewirkten tötenden Zustand oder Gegensatz zum Licht bei ihrem ersten Auftreten beim Gottessohn auch absolut nicht unerwünscht war, sondern ganz im Gegenteil einmal eine absolut notwendige Inspiration und Stimulanz für die Aufrechterhaltung des Lebens darstellte und somit zu diesem Zeitpunkt das höchste denkbare Ideal für den Gottessohn war und das Einzige, was ihm einen Zugang zu jenem "Paradies" jenseits des "Todes" gewährte, das zur damaligen besonderen Einstellung und Sinnesbegabung der Wesen passte. Dieser "Sündenfall" deckt sich also mit einem Phänomen, einer Lebensform, die in allerhöchstem Maße erforderlich war, um zu diesem Zeitpunkt den Wesen überhaupt eine paradiesische Lebenslust und Freude am Dasein geben zu können. Dass dieses göttliche Phänomen, diese göttliche Schaffung von Bedingungen für die Zufriedenstellung oder Erfüllung eines solchen Erfordernisses durch den Weltplan später in der Geschichte und Auffassung der Menschheit eine "Namensänderung" erfahren hat und zum Begriff "Sündenfall" oder "Hölle" degradiert wurde und als etwas verstanden wurde, das überhaupt nicht von der Gottheit erschaffen wurde, sondern vielmehr von einem "gefallenen Engel", vom "Teufel" oder von der "Schlange", ist ja nur eine Folge des "Todes", der bereits als Folge von genau dieser Daseinsform des "Sündenfalls" oder des "Genusses vom Baum der Erkenntnis" vorausgesagt war.


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