Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Warum der Gottessohn zum Materialisten wurde und die Existenz der geistigen Welt vergaß | 1296. Je einpoliger der Gottessohn wurde, desto gewaltigere Forderungen an das "Eigentumsrecht" wuchsen in seinem Bewusstsein heran. Ja, so stark wuchs diese Forderung, dass nicht einmal der Besitz des entgegengesetzten Geschlechts ein hinlängliches Objekt für sie war, vielmehr musste der Besitz von sozusagen unbegrenzten Mengen an materiellen Objekten oder erschaffenen Dingen her, obwohl am Ende auch diese Dinge diese unersättliche Begierde nicht erfüllen konnten. Hierdurch musste der Gottessohn allmählich so davon vereinnahmt werden, diese unersättliche Begierde zu befriedigen, dass ihm überhaupt keine Zeit für oder Interesse an den "Gipfeln" blieb. Und je tiefer man in das Wissen über die Details des "Tales" eindrang, desto weiter kam man von den "Gipfeln" weg. Und je weiter man von den "Gipfeln" wegkam, desto undeutlicher wurden die lokalen Details der "Gipfel" oder des Lichts. Ja, schließlich konnte man nicht einmal mehr die Umrisse der "Gipfel" sehen. Und die Illusion darüber, dass das "Tal" und seine Details das einzige Existierende waren, wurde fundamental. Und hier finden wir also den Gottessohn vor, wie er im Wissen über die lokalen Details des "Tales" (die materielle Wissenschaft) kulminiert, der aber vollkommen unwissend über die Existenz der "Gipfel", des Lichtes oder der geistigen Welt ist, ja, wir finden ihn als jemanden vor, der jedes Gedankensystem, das diese Existenz bloß andeutet oder daran erinnert, geradezu hasst. |
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