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(1053-1590) 
 
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Warum die in die Finsternis hinabführende organische Struktur so selbstverständlich ist, während die aufwärts ins Licht führende organische Struktur für die Allgemeinheit in großem Ausmaß noch unfassbar ist  1298. Da diese zum Licht hinaufführende organische Struktur etwas vergleichsweise Neues in der irdischen Allgemein-Mentalität ist, steht hier kein so überwältigender oder allgemein umfassender Ozean von Erfahrungen und Erlebnissen im Bereich dieser organischen Struktur als Nachweis für ihr Vorhandensein zur Verfügung, so wie dies für die millionenjährige oder durch unermessliche Zeiträume hindurch nun ausgelebte, degenerierende organische Struktur der Finsternis oder des "Sündenfalls" gilt. Wenn sozusagen alle und jeder es als selbstverständlich empfinden oder auffassen, dass ein Erdenmensch entweder ein "Mann" oder eine "Frau" sein muss, entweder ein "männliches" oder ein "weibliches Wesen" sein muss, wird es auf der anderen Seite viele, ja sogar eine außerordentlich große Mehrheit von Menschen geben, für die es noch ganz unfassbar ist, dass es eine ganz andere Erscheinungsform von Lebewesen geben soll, eine Form, die vollkommen von ihrem eigenen organischen Zustand, Erleben und ihrer Einstellung abweicht, ohne dass dies die eine oder andere Form von "Abnormität" darstellt. Das ist natürlich sonnenklar. Wie sollte dies denn auch anders sein? – Jedes uneingeweihte Wesen kann das Leben ja nur von seiner eigenen Empfindung dieses Lebens ausgehend beurteilen. Darüber besonders tiefsinnig zu philosophieren, dass diese seine Empfindung des Lebens ausschließlich von seiner eigenen speziellen sexualorganischen Struktur erschaffen wird, dafür hat der normale Erdenmensch noch keine Fähigkeit. Er nimmt wahr, dass er das Leben auf dieselbe Weise erlebt oder empfindet wie die anderen "normalen" Individuen der Herde, genauso wie er selbst denn auch von dieser Herde als "normales" Wesen angesehen wird. Er "verliebt" sich, er "paart" sich, geht eine "Ehe" ein, bekommt "Nachkommen" und fühlt das hiermit verbundene Glück genauso gut wie den hiermit verbundenen Kampf, der notwendig ist, um dieses Glück zu bewahren. Diese Empfindung und die hierauf basierende mentale Einstellung macht das Zentrale im normalen Leben des Erdenmenschen aus, genauso wie es den "festen Punkt" oder das Fundament ausmacht, auf den die Herde oder die Gesellschaft ihre Gesetze gründet.


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