Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Das "falsche Geschäftsprinzip" schafft falsche Klassenunterschiede oder die soziale "Oberklasse" und die soziale "Unterklasse" | 1322. Und so sehen wir denn heute auch die Erdenmenschheit in zwei große "Klassenunterschiede" stark unterteilt: die "Oberklasse" und die "Unterklasse". Jede dieser Klassen ist wiederum in kleinere Klassen zu unterteilen. Diese Klasseneinteilung basiert ausschließlich darauf, wie begabt man darin ist, mit dem künstlichen oder "falschen Geschäftsprinzip" zu jonglieren, und außerdem darauf, wie sehr man von diesem Prinzip begünstigt wird. Ist man selbst geschickt in der Auslösung dieses Prinzips, geschickt darin zu tarnen, Reklame zu machen und seine Opfer zu manipulieren und sich mit teuren Annoncen den Segen der großen machtvollen Zeitungen zu sichern, dann beginnt der Goldstrom der Ausplünderung schnell auf das eigene Bankkonto zu fließen, und man steigt auf in die "Oberklasse". Und hier beginnt es dann, dass sich alle weiteren Türen öffnen, ja selbst in den Empfangssälen von Königen und Fürsten wird man geehrt und mit Titeln und Orden für seine "großen Verdienste" ausgezeichnet, für seine eventuellen "philanthropischen Tätigkeiten", seine Spenden für Wissenschaft und Kunst oder für andere "Zuwendungen", die dort vorkommen, wo "Handel betrieben" wird. Ob der "große Mann" eventuell damit angefangen hat, sein Vermögen als "Bordellbetreiber" oder als eine Art "Schwarzmarktmatador" oder ähnlichem zusammenzutragen, ist etwas, worüber nur sehr leise im Verborgenen getuschelt wird. Offenkundig hat der "große" mit Orden behängte Mann ja den vollen Segen der "Öffentlichkeit". Als Sohn oder Tochter oder auf andere Weise mit dem betreffenden "großen" Mann verwandt zu sein, ist natürlich auch eine gewaltige Begünstigung und erleichtert den Zugang zur Bildung eines neuen "Schmarotzertums" auf Kosten der Gesellschaft. Dank seines Goldstroms kann er ja seine Verwandten mit allen notwendigen "geschäftsmäßigen Waffen" oder Kautionen ausstatten oder ihnen Firmen kaufen usw. und all die Finessen in die Wege leiten, die notwendig sind, damit ein neuer Goldstrom oder Geldfluss beginnen kann, in ihre Kassen zu fließen. Er kann somit andere "auf den Weg" bringen und damit die "Oberklasse" formieren. Aber er kann natürlich auch mit seiner ökonomischen Überlegenheit seinen Verwandten die Segnungen der "Oberklasse" garantieren, selbst wenn diese den weniger begabten und "geschäftsmäßig" gesehen unfähigen Wesen angehören sollten, die sich eher für den Müßiggang, den angenehmen "Zeitvertreib" und die Gespräche der "Oberklasse" über Autos, Kleider, die neueste Mode, Wettrennen, Jagden usw. eignen. Dass die Individuen der "Unterklasse" bei diesem Tanz um das Goldene Kalb nicht mithalten können, ist eine Selbstverständlichkeit. |
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