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(1053-1590) 
 
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Die moderne Zivilisation von heute ist eine "Kultur des Krieges". Alle sind mobilisierte "Soldaten" an der ökonomischen Front oder im Kampf um die Werte  1332. Ja, es ist richtig, dass in den letzten Jahrzehnten mit Hilfe der "Gewerkschaften" die "asozialen Löcher" der Gesellschaft etwas gestopft wurden, was wiederum die Organisierung der Arbeitgeber und der Kapitalmacht zur Folge hatte, aber sind nicht diese beiden Parteien, die "Arbeiter" und die "Arbeitgeber", in Form ihrer Organisationen bewaffnete Kräfte, die eine permanente gegenseitige Reaktion füreinander darstellen? – Ist eine Reaktion zwischen zwei bewaffneten oder kriegsmobilisierten Mächten nicht dasselbe wie "Krieg"? – Und ist dieser "Krieg" heute nicht der Gleichgewichtspunkt im ganzen erdenmenschlichen Dasein? – Sind nicht alle in diesem Kampf um das Kapital, in diesem Kampf um die Werte "Soldaten" oder "Krieger"? – Wer befindet sich außerhalb dieses "Krieges"? – Sind nicht sowohl Pfarrer, Bischöfe, andere Geistliche und Lehrer als auch alle Beamten und Arbeiter gezwungen, als "Soldat" oder "Krieger" an dieser alles bestimmenden täglichen Front mobilisiert zu sein? – Ist nicht derjenige, der hier außerhalb steht und keinen "Mitgliedsausweis" seiner Berufs- oder Fachorganisation hat, dasselbe wie ein sogenannter "Streikbrecher", der schnellstmöglich ausgeschlossen werden muss, falls es ihm überhaupt gelungen sein sollte, eine Anstellung oder Arbeit innerhalb dieses Berufs- oder Fachbereichs zu bekommen? – Ist das "Freiheit"? – Ist das der "Frieden", nach dem die Menschheit hungert? – Aber nichtsdestoweniger stellen die hier geschilderten Faktoren die absolut alles beherrschende Struktur in jenem gesellschaftlichen Leben dar, das heute als hochentwickelte moderne "Zivilisation" oder "Kultur" anerkannt wird. Dass diese "Kultur" eine "Kultur des Krieges", eine "Zivilisation" des Schwertes und Hasses oder der Vergeltung ist, sollte hier wohl nicht schwer zu verstehen sein?


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