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(1053-1590) 
 
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Der "Kommunismus" in der Domäne der "Sünden­vergebungs­zeremonien" und der "Gnaden­sakramente"  1350. "Sündenvergebungszeremonien" und "Gnadensakramente" waren die religiösen "Schlafmittel", mit denen der "Kommunismus" vorläufig schmerzfrei seine ersten zarten Wurzeln in die erdenmenschliche, tierische Mentalität hineinwachsen lassen konnte. Und die Menschheit ahnte nur wenig davon, dass sie nach einem tausendjährigen Schlaf aufwachen und die Welt voller "kommunistischer" Tempel, Schulen und Hochschulen sehen sollte. Jahrhundertelang ging man in prachtvoll ausgestatteten "Gotteshäusern", Kirchen und Kathedralen ein und aus, ohne zu ahnen, dass man sich hier in "kommunistischen" Tempeln befand und Worten lauschte, die den größten "Kommunisten" der Welt entstammten, den größten Repräsentanten für den "Geist der Gemeinschaft", den größten Inspiratoren der Welt für Nächstenliebe oder kollektive Bruderschaft. In dem mentalen schlaftrunkenen oder halbwachen Zustand, in dem man sich befand, hörte man zwar etwas darüber, dass man gut und liebevoll sein sollte wie der Erlöser, aber alles das wurde in Wirklichkeit nur zu einer nebligen Traumwelt mit einem diktatorischen "zornigen" Gott, der sich nur dadurch zu Gnade und Barmherzigkeit gegenüber den "sündigen" Menschen besänftigen ließ, dass sein unschuldiger Sohn sich hinrichten ließ. Indem ihm dieser sein sadistischer Wunsch erfüllt wurde, war dieser Diktatorgott damit einverstanden, den wirklichen "Sündern" oder "Verbrechern" ihre "Missetaten" zu vergeben und sie an der Seligkeit teilhaben zu lassen, wenn sie ihn nur ein wenig darum anflehten, bevor sie starben. Wahrlich, kein besonders aufbauender Traum, keine besonders entwickelte Inspiration für die Förderung der Nächstenliebe, und ebenso wenig konnte es ein geeignetes Fundament sein, um darauf ein irdisches Rechtswesen aufzubauen. Man stelle sich vor, dass die Menschen dieses System in die tägliche Rechtspflege eingeführt hätten. Man stelle sich vor, dass man hier ebenso sadistisch eingestellt wäre und nur nach einem Objekt für seinen mörderischen Drang verlangen würde, ohne Rücksicht darauf, ob der Betreffende schuldig oder unschuldig ist. Man stelle sich vor, welches Eldorado, welchen freien Spielraum für "Verbrecher" es dann im "Himmelreich" oder in der Zone gäbe, in der die Wesen lieber selbst in den Tod gehen würden, als dass ihr Nächster leiden sollte. Es ist denn auch leicht zu erkennen, dass die Menschen nur teilweise wach waren und teilweise geschlafen haben ‒ mental gesehen. Aber dieser "Traumzustand" ist natürlich verzeihlich, weil er ja eine Folge dessen ist, dass sie sich zwischen den beiden größten konträren Ideologien der Welt befanden, am absolut größten moralischen Wendepunkt der Welt: nach unten hin an einem Abgrund mit dem dunklen, schleimigen Morast und den todbringenden Dünsten des Hasses und nach oben hin mit der Lichtflut und den schönen Regionen der Liebe und Vergebung. Dass hier ein "Albtraum" für den noch am Rande der Finsternis und des Abgrunds schwebenden Erdenmenschen möglich oder vielleicht richtiger unumgänglich war, ist verständlich.


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