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(1053-1590) 
 
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Das "Fertige" vom "Unfertigen" im Leben zu unterscheiden. Warum die Erdenmenschen darauf eingestellt waren, an Propheten, Weise und Welterlöser zu glauben  1362. Da sich das Fertige im Leben und Dasein immer als die Kulmination der Schaffung von Behagen für die Umgebung erweist, ohne damit ein Erleben von Unbehagen für irgendein anderes Wesen zu verursachen, wird es immer als identisch mit "Harmonie" erstrahlen. Das Unfertige wird demgegenüber immer in demselben Ausmaß, wie es unfertig ist, Unannehmlichkeit und Unbehagen für andere Wesen bedeuten, obwohl es in gewissen Fällen sogar eine vorübergehende Behagensempfindung für diese Wesen oder für die Umgebung sein kann. Es wird daher immer als identisch mit "Disharmonie" ausstrahlen. In demselben Maße, in dem der Erdenmensch deshalb das Unfertige als Ideal oder Richtschnur für seine Gedanken- und Willensführung und damit für seine Schöpfung und sein Hervortreten benutzt, muss er auch mit Disharmonie für seine Umgebung identisch sein. Primitivität, Schmerz und Leiden müssen deshalb das Kielwasser in seiner Bewegung durch das Leben und Dasein sein. Da die Fähigkeit, zwischen dem Fertigen und dem Unfertigen zu unterscheiden, ein so entscheidender Faktor in der Gestaltung des Weges des Wesens hin zu seiner Bestimmung ist, die durch Genialität, Freude und Segen für seine ganze Umgebung sowie durch die Identität des hieraus folgenden Schicksals mit Harmonie, Frieden und Freude in seinem eigenen Inneren gekennzeichnet ist, ist es nicht verwunderlich, dass die Erdenmenschheit hier darauf eingestellt war, an die großen Propheten, Weisen und Welterlöser zu glauben. Diese Wesen waren nämlich aufgrund ihres höheren Alters in der aktuellen Entwicklungsspirale in einem höheren Ausmaß als die Allgemeinheit imstande, das Fertige von dem Unfertigen im Leben und in der Umgebung des Erdenmenschen zu unterscheiden. Sie konnten deshalb diese Wesen lehren, was fertig und was unfertig war, und sie damit lehren, wie sie denken und handeln sollten, um in Kontakt mit dem Fertigen im Leben und Dasein zu kommen und Harmonie, Frieden oder das "Himmelreich" zu erreichen.


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