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(1053-1590) 
 
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In der Passage des Erdenmenschen durch die Zone des tötenden Prinzips oder das Tierreich bewirkt die physische, körperliche Situation der Wesen die Reinkarnation oder Wiedergeburt  1367. Diese Finsternis ist somit etwas, das absolut jeder Erdenmensch individuell erleben muss, aber nicht alle befinden sich in diesem Erleben auf der physischen Ebene. Ein Teil der Erdenmenschen muss sich also auf der geistigen Ebene befinden, nämlich alle sogenannten "Toten". Die anderen Erdenmenschen befinden sich also hier auf der physischen Ebene. Aber dies, dass die Wesen "tot" sind, bedeutet nicht, dass sie mit dem "Krieg" oder der Zone der Finsternis oder kurz gesagt mit dem "Bösen" fertig sind. Es bedeutet in Wirklichkeit nur, dass ihr Organismus ‒ also das Werkzeug, das ihnen das physische Erleben, Auftreten und Manifestieren ermöglicht ‒ durch Zerstörung, Verstümmelung oder Alterung unbrauchbar geworden ist, wobei die Alterung ja auch ein Resultat des harten Verschleißes ist, den die Finsterniszone am Organismus im täglichen Kampf um die Aufrechterhaltung des Lebens hinterlässt. Dass die Organismen somit nicht von Dauer sind, sondern Verschleiß und Läsionen unterworfen sind, bewirkt unumgänglich, dass die Individuen in einem gewissen Zeitraum ohne physischen Organismus existieren müssen. Und wenn sie keinen physischen Organismus haben, sind sie davon ausgeschlossen, auf der physischen Ebene direkt zu erleben. Diese ihre Daseinsform würde dann zu einem bewusstlosen Zustand werden, wenn die Wesen nicht eben im Besitz von anderen Organismus-Formen wären, die in dem kritischen Stadium das Bewusstsein tragen können. Da diese Organismen nicht von physischer Natur sind, sondern aus strahlenförmigen Materien bestehen, die wiederum dasselbe sind wie "geistige Materien", ist das Dasein oder Lebenserleben durch diese "geistigen Körper" somit von "geistiger Natur". Wir werden in späteren Analysen dieses Werkes darauf zurückkommen, wie sich diese Natur und Daseinsform manifestiert. Hier können wir nur sagen, dass alle Lebewesen somit wechselweise je ein physisches und ein geistiges Dasein erleben müssen. Es ist dieses Wechseln der Organismen, das der Wiedergeburt oder Reinkarnation zugrunde liegt. Da alle Individuen unumgänglich Objekt dieses Organismusuntergangs sind und nur von der geistigen Ebene aus einen neuen Organismus aufbauen können, bedeutet dies, dass sich immer eine bestimmte Anzahl von Erdenmenschen auf der geistigen Ebene befindet und somit diskarniert ist, während die verbleibende Anzahl von Erdenmenschen in Fleisch und Blut inkarniert ist oder sich auf der physischen Ebene befindet. Da diese geistige Zone ‒ der Vorhof oder dessen "Schwelle", das sogenannte "Fegefeuer", ausgenommen – eine Sphäre des Lichtes ist, befinden sich die Wesen hier in einer Art friedlichem Licht-Dasein zwischen ihren Aufenthalten oder Inkarnationen auf der physischen Ebene. Es ist diese geistige Zone, von der aus die Lebewesen auf die physische Ebene geboren werden, so wie es diese Zone ist, zu der sie zurückkehren, wenn ihr Organismus aufgrund von Alter, Verschleiß oder Verstümmelung außerstande gesetzt wurde, das physische Bewusstsein zu tragen. Die Erdenmenschen der ganzen Welt müssen sich dadurch in einem Kreislauf befinden, der sie wie gesagt immer abwechselnd durch ein physisches und ein geistiges Dasein führt. Jedes Mal, wenn die Wesen ein physisches Dasein einschließlich des Untergangs des Organismus erlebt haben, entweder durch Alter oder durch "Krieg" und Verstümmelung, werden sie verändert, bekommen immer mehr Abscheu gegen die Mentalität des Krieges oder der Finsternis. Und es sind Hunderte von Leben notwendig, damit sich der tierische, affengleiche Mensch in einen vollkommenen Menschen verwandelt. Und genau deshalb sehen wir im täglichen Dasein die Menschen auf verschiedenen Stufen innerhalb dieser Passage durch die Verwandlung vom "Tier" zum "Menschen". Manche haben einen sehr menschlichen, d.h. nächsten-liebevollen Charakter und andere haben einen noch stark tierischen Charakter, d.h. einen hasserfüllten, feindlichen oder gänzlich gefühllosen Charakter oder eine solche Einstellung dem Nächsten und der Umgebung gegenüber. Die ganze Erdenmenschheit repräsentiert somit eine Skala von mentalen Stufen. Abhängig davon, wie weit die Wesen die Details und die Kulmination des tötenden Prinzips hinter sich gebracht haben, bekommt ihre menschliche Natur immer mehr Macht über die ihnen innewohnende tierische Natur, um schließlich ganz zu siegen.


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