Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Warum das hochintellektuelle Wesen dem ganzen Universum gegenüber ausrufen muss, dass "alles sehr gut ist", und vor Gottes Angesicht laut in die Worte "nicht mein, sondern dein Wille geschehe" ausbrechen muss | 1388. Aber ist es nicht ein eigentümlicher Zufall, dass alle Erdenmenschen, wie wir bereits wissen, in einem kolossalen Ausmaß nach "Frieden" rufen, nach "Nächstenliebe" rufen, weil es allzu deutlich wurde, dass fehlende "Nächstenliebe" die Wurzel allen Übels ist, all ihrer Gebrechen, Trauer, Sorgen und Not, all ihres Elends, des Krieges und der Verstümmelung, der Kulturzusammenbrüche, des Todes und Untergangs, und zugleich der erlebte Teil des Weltplans zur Tatsache macht, dass das Endziel des Schöpfungsprozesses eben die "Allliebe" ist? ‒ Wir sehen hier somit, dass die Psyche der Menschheit und der Schöpfungsprozess des Weltplans selbst präzise ineinander passen wie zwei Zahnräder in einer Maschine. Der Schöpfungsprozess hat das Lebewesen durch ungeheure Zeiträume hindurch dahin entwickelt, nach genau dem zu fragen oder genau das zu begehren, was es selbst an sich ist, nämlich – die "Liebe". Kann der göttliche Weltplan oder Schöpfungsprozess vollkommener sein? – Welches wirklich hochintellektuelle Wesen könnte mit diesem Plan unzufrieden sein? – Muss nicht jedes hochintellektuelle Wesen hier dem ganzen Universum entgegenrufen: "Alles ist sehr gut", und vor dem Angesicht des allmächtigen Schöpfers in die Worte ausbrechen: "Nicht mein, sondern dein Wille geschehe"? |
Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.
Seitenübersicht