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(1053-1590) 
 
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Sollten die millionenjährigen Entwicklungsepochen nur existiert haben, um ein abstraktes Phänomen zu erschaffen, das weiter fortbesteht, während die Lebewesen selbst sterben?  1391. Dass man lediglich theoretisch erleben kann, dass sich die Dinge verbessern, kann das Leben ja nur zu "Mystik", Unsicherheit, Fanatismus oder Aberglauben machen, weil man sieht, dass man diese Verbesserung niemals selbst erleben wird, denn man muss ja sterben oder wird ausgelöscht, lange bevor sie zu realer Wirklichkeit werden kann, und deshalb kann sie nur für andere Wesen gedacht sein, die in der glücklichen Lage sind, genau in der späteren Zeitperiode der Verbesserung geboren zu werden. Dass man selbst einer Zeitperiode angehören darf, in der man materielle, technische und chemische Güter genießen kann, von denen der Steinzeitmensch nicht profitieren konnte, kann doch unmöglich rechtfertigen, dass der Steinzeitmensch unter robusten und primitiven Umständen leben musste. Warum sollen denn die Wesen im Großen und Ganzen auf der Stufe sterben oder ausgelöscht werden, auf der sie geboren oder entstanden sind? – Ist hier nicht leicht zu sehen, dass jede Entwicklung, d.h. die ganze große vom Schöpfungsprozess ausgeführte Verbesserung der Lebewesen ‒ angefangen bei den primitivsten Lebensformen bis hin zu den heute vorkommenden schönen und strahlenden Formen des Lebens und Daseins oder des mentalen und physischen Könnens ‒ von den Lebewesen selbst überhaupt nicht erlebt wird, weil sie ja allesamt auf der Stufe sterben, auf der sie geboren sind? – Welcher heutige intellektuelle Mensch, welches heutige Kulturwesen hat in seinem derzeitigen Erdenleben erlebt, ein "Steinzeitmensch" zu sein? – Welcher heutige Vogel ist in seinem derzeitigen Leben ein "Saurier" gewesen? – Aber nichtsdestoweniger ist es trotzdem eine Tatsache, dass sich der "Saurier" zu unserem heutigen "Vogel" entwickelt hat, so wie der Erdenmensch sich vom Affenwesen zum Naturmenschen und später zum Kulturmenschen entwickelt hat. Diese fundamentalen Stufen der Entwicklung sind jedoch allesamt so groß, dass die einzelnen Wesen auf einer Stufe geboren werden und auf ihr sterben, sodass jede Stufe ihre Wesen hat. Wenn jede Stufe somit wirklich neue Wesen hat, also Wesen, die niemals auf den vorausgegangenen niedrigeren Stufen gelebt haben, haben diese Wesen an sich ja überhaupt nichts mit Entwicklung zu tun. Sie können nicht an den Mängeln oder Unvollkommenheiten der niedrigeren Stufen teilgehabt haben, so wie sie auch niemals die Vollkommenheiten und Güter der höherliegenden Stufen genießen werden. Ihre wirkliche, erlebte, reale Welt besteht somit nur aus den Details der Stufe, der jedes von ihnen angehört. Die Details der übrigen Stufen sind die Welten anderer Wesen. Aber die Welt eines anderen Wesens kann, mental gesehen, nur eine abstrakte Welt sein. Der Buschmann kann somit rein physisch sehr wohl sehen, dass der Kulturmensch einer höheren mentalen Sphäre angehört, aber er wird es nie selbst erreichen können, dieser Sphäre anzugehören, weil das eine so lange Entwicklung erfordert, dass er "alt" wird und "sterben" muss, bevor die Entwicklung zu ihrem Ende gebracht werden konnte. Sein Erdenleben ist in Wirklichkeit nur ein einzelner "Mosaikstein" in einem größeren Ornament, ein einzelner Nadelstich in einer Stickerei. Das "Ornament" oder die "Stickerei" heißt "Entwicklungsleiter". Diese "Entwicklungsleiter" ist somit das Fundamentale in dem großen Schöpfungsprozess. Sie bleibt stehen, während die Lebewesen "sterben", im großen "Nichts" verschwinden. Aber wer kann so etwas glauben? – Sollte das gewaltige Jonglieren der millionenjährigen Weltepochen mit Kräften, Stoffen, Welten und Milliarden von Lebewesen nur existieren, um eine "Entwicklungsleiter" zu erschaffen, also ein, für jedes einzelne Lebewesen, abstraktes Phänomen?


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