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(1053-1590) 
 
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Wie soll ein Weltbild, das die Kulmination von Torheit ist, ein Wesen in "Gottes Abbild, ihm gleichend" verwandeln?  1396. Ein Lebewesen, das die "Wahrheit" sieht, aber an die "Unwahrheit" glaubt, ist in allerhöchstem Maße ein unfertiges Wesen. Das wird umso mehr zur Tatsache, als seine physische Sicht, Wahrnehmung oder Beobachtung in ihrer Vollkommenheit eine Sicht auf ein lokales Feld der Ganzheit ist und dieses Feld tatsächlich etwas von der Ganzheit ist – "durch das Mikroskop betrachtet". Die physische Sicht der Lebewesen kann ja unmöglich etwas anderes sein als die Mikrodetails der Ganzheit in "Nahaufnahmen". Und dort ist also für den ausreichend entwickelten Forscher nichts verkehrt, nichts an der Logik des Weltplanes selbst zu kritisieren. Aber allmählich, wenn die Dinge anfangen, über den Rahmen seines eigenen Lebens hinauszuwachsen, d.h. über jene Phänomene in seinem eigenen Leben und Schicksal, die über die Zeitbegrenzung seines Erdenlebens hinausragen und die somit in Phänomenen jenseits des Horizonts seines derzeitigen physischen Erdenlebens verwurzelt sind, werden die Dinge immer mysteriöser, um dann ganz in dem oben genannten himmelschreienden Gegensatz zu der Logik zu enden, die in den Dingen ist, dort wo diese klein genug sind, damit er sie rein physisch überblicken kann. Und das Wesen muss dann mit einem solchen Weltbild zu einem "Adam der Sünde" werden. Wie soll ein Weltbild, das die Kulmination von Torheit oder Abnormität ist, das ein schreiender Gegensatz zu jenen führenden Naturphänomenen ist, die im Laufe der Zeit die Erde von einem Feuerzustand in die bewohnbare Welt, die sie heute ist, verwandelt hat, wie soll ein solches Weltbild die Mentalität irgendeines Lebewesens zu "Gottes Abbild, ihm gleichend" machen können? – Wie kann ein Wesen, das nur die Fähigkeit hat zu sehen, dass die Körper der Lebewesen und die Umgebungen dieser Körper immer schöner werden, und das des Weiteren sieht, dass das Weltall eine einzige große "Entwicklungsleiter" mit vielen Stufen ist, glücklich werden, wenn es glaubt oder meint zu sehen, dass diese Stufen niemals für die Passage eines Lebewesens zugänglich sein werden, weil es auf derselben Stufe "stirbt", auf der es geboren ist? ‒ Kein Wesen kann demgemäß von der einen Stufe auf die andere gehen. Das Wesen sieht damit, dass das fertige Resultat, die verschönerte, die veredelte wunderbare Welt mit all ihren entwickelten physischen, technischen und chemischen Gütern wie auch mit der geistigen oder intellektuellen Anhebung nur für die heute Lebenden ist. Die Millionen von Wesen, die Tausende von Generationen, die vor der Entstehung dieser Güter und Vorteile lebten, haben diese also nicht erlebt und werden sie auch nie erleben, weil sie ja längst in dem großen "Nichts" aufgelöst sind.


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