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(1053-1590) 
 
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Ein unästhetisches Weltbild. Es ist an der Zeit, dass die Erdenmenschheit es schafft, ihre Weltauffassung zu revidieren  1397. Aber selbst die Wesen, die heute leben, können diesen Entwicklungsprozess, diese Veredelung der Lebewesen und ihrer Umgebung ja nur durch Grabungsfunde, durch erhaltene Skelette, tote Knochen und Reste von Verrottung sehen. Sie sehen die Ganzheit bisher nur durch Leichenfunde, durch ihre Asche und Hobelspäne. Aber glaubt man denn, dass das Weltbild, das Resultat der millionenjährigen Epochen, nur erschaffen wurde, um durch einen Misthaufen gesehen zu werden? – Glaubt man, dass es einen Sinn dahinter gibt, dass das Weltbild nur durch seine Exkremente, durch seine Ausscheidungen, durch seine Transpiration und Ausdünstungen erlebt werden kann? – Wahrlich, ein etwas unästhetisches Weltbild. Man stelle sich vor, dasselbe Gesetz würde für die rein erdenmenschlichen Erschaffungen oder Hervorbringungen gelten. Hier sieht man eine Stadt doch nicht in ihren Abwasserkanälen und Müllkippen, genauso wie wir doch auch nicht sonderlich glücklich darüber wären, unsere Existenz gegenseitig nur durch unsere schmutzige Wäsche, abgelegte Kleidung, unsere körperlichen Exkremente und Ausdünstungen zu erkennen. Aber warum sollte man dann glauben, dass man in unserem Erleben des größten und vollkommensten Schöpferwerks von so drastischen und unästhetischen Verhältnissen abhängig, bzw. auf sie angewiesen ist? – Liegt es nicht in der Natur aller normalen Menschen, dass sie ihrer Umgebung ihre schönsten und besten Seiten zeigen? – Sind unsere Haupteingänge, Hallen und Entrees, Festsäle und Salons nicht gerade darauf ausgerichtet, eine hübsche Fassade, ein angenehmes Willkommen und ein Empfang für unsere Gäste zu sein, während unsere Hinterhöfe vielmehr als Raum für Mülleimer und andere wenig ansprechende Dinge gedacht sind? – Es ist doch nicht diese Hinterhoffassade, mit der wir Eindruck machen wollen, so wie wir auch nicht mit auf links gedrehter Kleidung ausgehen. Warum sollte dieses Gesetz, das an sich eine so durchgreifende und alles beherrschende Normalität im täglichen Leben der Lebewesen ist, gegenüber dem größten Erzeugnis, der größten Schöpfung der Welt, dem größten Kunstwerk des Lebens oder der allerhöchsten Manifestation von Leben gegenüber total außer Kraft gesetzt sein? – Warum sollte dieses Leben etwas sein, das man nur durch seine Abwasserkanäle sehen oder erkennen kann? – Glaubt man denn nicht, dass es an der Zeit ist, dass es die Erdenmenschheit schafft, ihre Weltauffassung zu revidieren und ihre Sicht auf das Weltbild in Kontakt mit jener Logik zu bringen, die alle lokalen Mikrodetails dieses Weltbildes in "Nahaufnahmen" aufweisen und die dem normal intellektuell entwickelten Erdenmenschen als rein praktische, physische Sicht zugänglich sind?


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