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(1053-1590) 
 
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Wie der Begriff "Tod" in die Welt gekommen ist  1399. Der Erdenmensch kann unter Anspannung all seiner physischen Sinne und entwickelten Intelligenz durch Skelettfunde, Kohle- und Erdschichten, Gesteinsarten etc. sehen, dass die Erde eine sehr lange Entwicklung hinter sich hat und dass somit allmählich immer mehr Stufen offenbart wurden, von denen jede schöner, edler war und einem intellektuelleren Niveau angehört hat als die vorausgegangene Stufe. Diese Sicht ist somit ganz genau ausreichend, um ihn erkennen zu lassen, dass die Erde mit allem, was sich auf ihr befindet, stufenweise entstanden ist und dass sich alle Lebewesen auf diesen Stufen befinden. Da er mit diesen physischen Sinnen nichts anderes sehen kann als die äußere physische Kraftoberfläche, kann er nur sehen, dass die Materienkombination, die er "Lebewesen" nennt, "erschaffen" wurde oder entstanden ist und desgleichen untergehen muss, sich auflösen muss. Da er mit den physischen Sinnen die geistige Materie oder die Energieform nicht sehen kann, die in Wirklichkeit unter der äußeren physischen Oberfläche oder hinter dem sogenannten "physischen Körper" existiert, glaubt das Wesen, dass dieser Körper mit der Ganzheit oder dem höchsten Selbst des Wesens identisch ist. Es bekommt dadurch die Auffassung, dass das Lebewesen ein "erschaffenes Ding" ist und deshalb nur unter den Gesetzen der "erschaffenen Dinge" existieren kann. Dadurch ist der Begriff "Tod" in die Welt gekommen. Das Wesen sieht ja im wachen physischen Tagesbewusstsein das geistige Leben – d.h. die Reaktion seines Bewusstseins, seiner Gedanken und seines Seelenlebens – nicht über den Zeitraum hinaus, in dem der physische Körper dies zum Ausdruck bringen kann. Wenn dem physischen Körper etwas passiert, wenn er z.B. verstümmelt wird oder auf andere Weise geschwächt wird, sodass er den Forderungen des Bewusstseins nicht mehr folgt, kann sich das Wesen auf der physischen Ebene nicht mehr manifestieren und der physische Körper liegt unbeweglich und still da, um sofort in Auflösung oder Verrottung überzugehen. Wir bezeichnen einen solchen Körper dann als "Leiche". Und das Wesen, das früher von diesem physischen Körper dargestellt wurde, und das Bewusstsein, das sich durch ihn offenbarte, wird nun als etwas aufgefasst, das nicht mehr ist. Und hier stehen wir somit vor der größten Illusion des Lebens, ja, wir stehen genau vor dem, was später als "Strafe für den Sündenfall" aufgefasst wurde. Es erklang ja eine Stimme im "Garten Eden", die sagte: "Aber vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse, von dem sollst du nicht essen, denn an dem Tag, an dem du davon isst, sollst du den Tod sterben."


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