Stern-Symbol im Menü


Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Ziff.:  
(1053-1590) 
 
Erweiterte Suche
   

 

Warum das erlebende "Etwas" oder das "Leben" hinter den Materien oder Stoffen nicht leugnet werden kann  1403. Dass es "Etwas" gibt, das denkt, erschafft oder räsoniert, lässt sich ja nicht leugnen, ohne dass man damit auch die Existenz seiner eigenen Denkfähigkeit und seines eigenen Lebenserlebens leugnet. Es ist doch eine Tatsache, dass wir existieren und dass dieses "wir" "Etwas" ist, das mit den Körpern jongliert und durch sie Schmerzen und Wohlbehagen, Disharmonie und Harmonie, Unglück und Glück, Trauer und Freude, Unzufriedenheit und Zufriedenheit, Unvollkommenheit und Vollkommenheit spürt. Wenn man das leugnet, was ist dann mit den Millionen Büchern, die die Bibliotheken in aller Welt füllen? – Ist jedes einzelne dieser Bücher nicht der Bericht eines "Etwas" von Erlebnissen, Empfindungen und Vorstellungen, die dieses "Etwas" durch die Reaktionen zwischen ihm selbst und der Umgebung erfahren hat? – Die Bibliotheken in aller Welt plus vieles andere machen es zu einer unerschütterlichen Tatsache, dass die "Erlebnisse" existieren. Ohne sie gäbe es keine Bücher, keine Berichte, keine Mitteilungen, kein Hören von Lauten, kein Sehen von Farben und keine Empfindung von Wohlbehagen oder Überdruss. Wenn es aber somit eine unerschütterliche Tatsache ist, dass die Empfindungen oder Erlebnisse existieren, wird es ja ebenso unerschütterlich zur Tatsache, dass es "Etwas" gibt, das erlebt.


Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.