Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Sind die Erdenmenschen nicht dabei, mithilfe der "Schlange" und der "Verführung" aus ihrem derzeitigen sexuellen "Paradies" "vertrieben zu werden"? | 1422. Und der Erdenmensch ist zum Glück absolut keine Ausnahme, denn sonst wären die größten Führer, Propheten und Welterlöser der Menschheit durch die Zeiten hindurch die allergrößten Betrüger des Lebens gewesen. Jahrtausende hindurch wurde die Menschheit von diesen Wesen über ganz kleine, fast unmerkliche, mentale Stufen ein ums andere Mal vorwärts und aufwärts geführt. Sie haben dem Mosesgesetz, so gut es ihnen mit ihrer Intellektualität und Wesensart möglich war, entgegengearbeitet. Ja, haben sich nicht all ihre Einflussnahme, alle Äußerungen und Vorschriften in dem einen großen Gebot konzentriert: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst"? ‒ Ein solches Gebot ist doch der Moralität der Vergangenheit oder des Mosesgesetzes gegenüber himmelschreiend unmoralisch. Es lautet nämlich nicht: "Du sollst deinen Ehepartner lieben wie dich selbst", sondern vielmehr: den "Nächsten". Und dieser "Nächste" kann ja genauso gut ein Wesen desselben Geschlechts sein. Aber zu behaupten, ein Mann solle einen anderen Mann so sehr lieben wie sich selbst, hieße, ihn dazu zu "verführen", diesen Mann so sehr zu lieben, wie er sonst normalerweise nur eine Frau liebt. Und es macht die Sache ja nicht besser, dass eine Frau ebenfalls eine andere Frau so sehr lieben soll, wie sie sonst normalerweise einen Mann liebt. Aber nichtsdestoweniger ist es diese "Verführung", die nun schon seit Jahrtausenden die Menschheit beeinflusst hat. Ob diese Wesen nicht von Neuem bei der "Schlange" im "Paradiesgarten" sind? ‒ Und ob nicht diese "Verführung", wie die biblische, zur "Vertreibung aus dem Paradies" und zum "Tod" führt? ‒ Ist es nicht wieder das "Paradiesereignis", dem wir hier gegenübergestellt sind? |
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