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(1053-1590) 
 
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Das Ideal der Nächstenliebe des "Neuen Testaments" ist für die Normalität von "Mann" oder "Frau" und für die damit verbundene Sphäre, die die "Zone der glücklichen Ehen" ausmacht, nicht förderlich  1428. In einer Zone, in der der höchste Genuss und das schönste Ideal das Dasein als hundertprozentiger "Mann" und hundertprozentige "Frau" ist oder in der die Wesen als Spezialwesen des "männlichen" und "weiblichen" "Prinzips" auftreten, kann das Wesen unmöglich das Gebot erfüllen, seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben, so wie ein solches Gebot ja auch in allerhöchstem Maße Ausdruck von Abnormität oder Unnatürlichkeit sein muss. Mit anderen Worten: das Ideal der Nächstenliebe des "Neuen Testaments", d.h. seinen Feinden zu vergeben und sein Leben für das Glück der anderen zu opfern oder vollkommen darin aufzugehen, nur zu "dienen" und nicht sich "dienen zu lassen", ist kein Ideal, das in irgendeiner Weise die Normalität von "Mann" und "Frau" und damit die "Zone der glücklichen Ehen" bewahren kann. Das große Ideal dieser Zone und die ausschließlich ihr angemessene Moral sind einzig und allein die ehelichen Vorschriften des "Mosesgesetzes" oder des "Alten Testaments".


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