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(1053-1590) 
 
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Warum die Pioniere eines beginnenden neuen Reiches oder "Paradieses" in der Finsternissphäre des Spiralkreislaufs zuerst mit Empörung und Verfolgung bis zur Hinrichtung empfangen werden, um danach göttliche oder überirdische Anbetungsobjekte in Gestalt von "Heiligen" oder "Göttern" zu werden, und ihre Ideale zu autorisierter Moral für die ganze Herde oder Gesellschaft werden  1432. Da sich aber die Wesen innerhalb einer Herde oder Gesellschaft nicht ganz auf derselben Stufe befinden, entstehen in diesen Wesen die Sehnsüchte nach den neuen Idealen nicht gleichzeitig. Die neuen Ideale oder Sehnsüchte beginnen ja erst sehr langsam, in einzelnen der fortgeschrittensten Individuen der Gesellschaft zur Geltung zu kommen. Damit werden diese zu Pionieren der neuen Ideale gegenüber ihrer Gesellschaft. Da aber die anderen Individuen der Gesellschaft noch nicht zu diesen Begehren und Idealen vorgedrungen sind, sondern mehr oder weniger mit den alten Idealen zufrieden sind, kommen in der "Finsterniszone" des Spiralkreislaufs Kritik, Entrüstung, Intoleranz oder Verfolgung gegenüber den Pionieren der Herde oder Gesellschaft auf. Aber allmählich, wenn die Herde oder Mehrheit zum Begehren nach den neuen Idealen oder zu deren Verständnis vordringt und damit anfängt, die Pioniere des kommenden neuen Reiches oder diejenigen, die in diese Richtung vorausgehen, zu verstehen, dann fangen sie an, diese Wesen oder deren Andenken zu verehren oder anzubeten. Durch Mythen und Legenden werden diese Wesen, die die Herde eventuell früher gekreuzigt oder zu Tode gefoltert hat, allmählich zu "himmlischen" oder "überirdischen" Wesen, zu "Heiligen" oder "Göttern", deren hinterlassene Worte dann "heilig" und autoritativ sind. Und es ist ebenfalls dieses Prinzip, das bewirkte, dass Christus von der Herde oder Menschenmenge zuerst gekreuzigt und später angebetet wurde. Man verstand die großen Ideale, das gewaltige moralische Licht, das der Sendbote Gottes als sein eigenes Leben und Wesen offenbarte, noch nicht. Aber später wurde von Millionen und Abermillionen Wesen der Gesellschaft oder der Herde diesem Wesen als "Gottheit" gehuldigt. Früher "wussten sie nicht, was sie taten". Sie waren noch von den strengen Idealen des Mosesgesetzes oder von der dunklen egoistischen Vergeltungstendenz des "Tierreichs" beherrscht. Aber heute ruft die ganze Gesellschaft, ja die ganze Erdenmenschheit millionenfach auf der ganzen Welt bewusst oder unbewusst nach dem "neuen Paradies", nach dem "Himmelreich" in Gestalt eines "wahren Friedens" unter allen Nationen und Individuen.
      Jetzt, weil die ganze Herde im Begriff ist, die Schwelle zum "Himmelreich" oder zu einem göttlichen Reich auf Erden zu erreichen, in dem Recht, Humanität oder Nächstenliebe zum größten tragenden Ideal wird, beginnt man, allem zu huldigen, wovon man glaubt, dass es eben diese mentale Struktur stimulieren und fördern kann und damit stabilisierend oder bekräftigend auf dieses "neue Paradies" oder die nächste Sphäre der Spirale – das "wahre Menschenreich" – einwirken kann.
      Genauso wie die Herde Antipathie gegen ihre Pioniere für ein "neues Paradies" empfindet, genauso empfindet sie in der Finsternissphäre auch Antipathie gegen die Wesen, die zu ihren Nachzüglern zählen, d.h. die Wesen, die die Stufe der Herde noch nicht erreicht haben und deshalb mehr oder weniger den Idealen der "Finsternis" huldigen. Diese Wesen werden im schlimmsten Fall als "Verbrecher" bezeichnet, wie auch ihre Daseinssphäre als die "Unterwelt" der Zivilisation bezeichnet wird. Aber auch diese Wesen werden die Ideale der Herde erreichen und dadurch mit ihren Gesetzen und Vorschriften in Kontakt kommen. Wie wir hier gesehen haben, liegt die Antipathie gegen die "Paradiesmanifestationen" somit nur an einer Art Geburtswehen oder an dem Unvermögen der Herde in Bezug auf die wirkliche Struktur des Lebens oder des Weltplans. In der "Lichtsphäre" der Spirale ist der Übergang zwischen den Reichen nicht von einer solchen todbringenden Natur, weil man hier "kosmisches Bewusstsein" hat und dadurch diese Struktur in Vollkommenheit versteht.


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