Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Das, was "lebendig" ist, kann niemals etwas anderes werden als "lebendig", genauso wie das "Tote" niemals etwas anderes werden kann als das "Tote". Warum das Lebewesen glaubt, dass der Austausch seines physischen Körpers dasselbe ist wie der "Tod" | 1438. Aber ein Leben, das ausschließlich mit "Materie" identisch ist, ist kein "Leben", es ist der "Tod". Ein anderer "Tod" findet sich im Universum oder Weltall nicht. Das, was "lebendig" ist, kann ausschließlich nur "lebendig" sein. Das "Leben" kann niemals "sterben", so wie ein absoluter "Tod" niemals zu "Leben" werden kann. Die Lebewesen können, dank ihrer Struktur als "dreieiniges Prinzip", niemals etwas anderes werden als "ewig" und damit "unsterblich". Dass der physische Körper ausgetauscht wird, wenn er verschlissen oder unbrauchbar geworden ist, kann ja unmöglich den "Tod" bedeuten, vielmehr ist dies gerade eine Förderung des "Lebens". Wenn ein beschädigtes Werkzeug nicht zugunsten der Entstehung eines neuen Körpers oder Werkzeugs ausgetauscht würde, sowie es unbrauchbar geworden ist, dann könnte die Funktion, die durch das betreffende Werkzeug aufrechterhalten wird, ja unmöglich fortgesetzt werden, sondern müsste zusammen mit dem Untergang des Werkzeugs oder Körpers zum Stillstand kommen. Und wenn der physische Körper sowie die anderen fünf Körper des Wesens, die das Unterbewusstsein des Wesens bilden, nicht zugunsten neuer und frischer Körper ausgetauscht werden könnten, je nachdem wie unbrauchbar, alt oder verschlissen sie geworden sind, dann müsste das Lebewesen wirklich aufhören, "lebendig" zu sein, weil seine ganze Wahrnehmungsfähigkeit damit total aufhören würde. Dass solche Körper ausgetauscht werden, hat nichts mit dem wirklichen "Tod" zu tun. Da aber der Erdenmensch im wachen Tagesbewusstsein dieses Auswechseln des physischen Körpers noch nicht überblicken kann, sondern nur den Zusammenbruch des alten Körpers, und sieht, dass das betreffenden Wesen vorläufig damit aufhört, sich auf der physischen Ebene manifestieren zu können, glaubt er eben, dass dieses Wesen "tot" ist, das heißt, dass es wie jedes materielle Phänomen in das große "Nichts" aufgelöst wurde, das vergeht. |
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