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(1053-1590) 
 
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Der "Tod" und die "Reinkarnation" sind zwei völlig verschiedene Phänomene. Der wirkliche "Tod" ist nur eine spezielle Form für das Erleben des "ewigen Lebens"  1439. Aber wie gesagt hat dieses Auswechseln der Körper oder die sogenannte "Reinkarnation" überhaupt nichts mit dem "Tod" zu tun. Sie ist vielmehr in allerhöchstem Maße ein Mittel, mit dessen Hilfe das "Leben" gerade weitergehen kann. Der wirkliche "Tod", also der "Tod", der eine Folge des Genusses vom "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse" sein sollte, ist von einer ganz anderen Art als der "Tod", den die Erdenmenschen mit "Trauerfeierlichkeiten", "Denkmalen" oder "Grabsteinen" betrauern. Er erstreckt sich über eine lange Daseinszone, ja, er ist sozusagen in dem halben Spiralkreislauf spürbar und kulminiert als "Tierreich". Der "Tod" ist somit keine totale Auflösung in einem "Nichts", sondern vielmehr eine besondere Form des Erlebens des "ewigen Lebens". Der "Tod" ist der Kontrast, der notwendigerweise erlebt werden muss, damit man später überhaupt imstande sein kann, sein Auftreten oder seine Anwesenheit im Dasein als "unendlich" oder als identisch mit der "Ewigkeit" oder mit dem "ewigen Leben" zu erleben. Der "Tod" ist also die Bedingung dafür, dass man dieses ewige Dasein in Form von "zeitlichen" Details erleben kann. Hätte das Lebewesen nicht die Fähigkeit, "zeitliche" Details zu erleben, dann gäbe es nichts, was die "Ewigkeit" markieren könnte. Wenn ein Zifferblatt nicht in Stunden eingeteilt wäre, durch Zahlen markiert, dann könnte es ja nicht die verschiedenen Zeitabschnitte des 24-Stunden-Tages anzeigen. Wenn den Lebewesen nicht die Fähigkeit gegeben wäre, die "Ewigkeit" in "zeitlichen" Details zu erleben, dann könnte sie überhaupt nicht erlebt werden. Wenn aber das "ewige Leben" nicht erlebt werden könnte, dann wäre das Erleben von "Unsterblichkeit" ja auch eine Unmöglichkeit. Und wenn das Erleben der "Unsterblichkeit" eine Unmöglichkeit wäre, dann müsste sich das Erleben des Lebens für das ewig existierende "Etwas" als Kontrast zu dieser Unsterblichkeit formen. Und dieser Kontrast kann ja nur ein absoluter, totaler und ewiger "Tod" sein.


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