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(1053-1590) 
 
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Der Spiralkreislauf besteht aus einer "Lebenszone" und einer "Todeszone"  1443. Und mit Bezug hierauf gestaltet sich das ewige Leben des Lebewesens als ein abwechselndes Auftreten als "lebendes" oder "totes" Wesen. Und daher gibt es im Dasein oder im Spiralkreislauf zwei große Sphären oder Zonen, nämlich die, in der das Wesen sich selbst als identisch mit einem "Lebewesen" oder mit seinem "ewigen Dasein" erlebt, und eine Zone, in der das Wesen sich selbst als identisch mit einem "toten Wesen" erlebt, d.h. als identisch mit der "Materie" oder dem "Erschaffenen". Der Spiralkreislauf oder die Struktur des ewigen Lebens gestaltet sich also als eine "Lebenszone" und eine "Todeszone". Diese "Lebenszone" und diese "Todeszone" kennen wir bereits hier aus dem "Livets Bog" als "Licht" und "Finsternis" bzw. als das "Gute" und das "Böse". Diese Zonen erstrecken sich beide über den gesamten Spiralkreislauf. Es gibt somit keinen einzigen Punkt oder kein einziges Gebiet in diesem Kreislauf, in dem nicht beide existieren. Wenn das nicht so wäre, wenn es ein Gebiet im Kreislauf oder einen Zeitabschnitt im ewigen Leben des Lebewesens gäbe, in dem sie nicht beide in dessen Wesen existieren würden, müsste sich dieses Leben als total kontrastlos, d.h. als total ohne Manifestationsfähigkeit gestalten. Ein solches Lebewesen könnte weder erleben noch sich manifestieren, weil dieser Prozess ja ausschließlich auf dem Kontrastprinzip beruht. Jedes Erleben oder Wahrnehmen ist ja nur ein Erleben und Erschaffen von Kontrasten. Dort, wo es keine Kontraste gibt, ist auch kein Erleben oder Erschaffen möglich. Dort müsste ein ewiger Stillstand die Situation beherrschen. Und eine solche Situation müsste ausschließlich ein ewiger "absoluter" Tod sein. Der ganze Spiralkreislauf, der ja die wahre Struktur des "ewigen Lebens" ist, ist zwar gleichzeitig eine "Lebenszone" und eine "Todeszone", aber die "Todeszone" ist kein "absoluter" "Tod".


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