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(1053-1590) 
 
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Die Lichtseite oder das "Lichtreich" des Spiralkreislaufs und seine besondere Struktur  1447. So wie das "Todesreich" die eine Hälfte des Spiralkreislaufs beherrscht und dominiert, so beherrscht und dominiert das "Lebensreich" die andere Hälft dieses Kreislaufs. Diese Hälfte der Spirale kommt also Seite an Seite mit dem "Todesreich" oder dem "Tierreich" vor, ist hier aber völlig latent oder tritt in seiner allerkleinsten Entfaltung auf. Aber allmählich, wenn das "Todesreich" im Erdenmenschen kulminiert, beginnt das latente "Lebensreich" sich zu regen. Und es ist wiederum diese Regung, die wir als die Führung der Wesen seitens all der hellen Propheten und Welterlöser zu "Humanität" und "Nächstenliebe" kennen. Und es ist diese Regung, die sich nun schon über Jahrhunderte in den drei großen Weltreligionen Buddhismus, Islam und Christentum ausgewirkt hat. Das Zentrale in dieser ganzen Regung ist nicht, die Erdenmenschen zu "Kriegern" oder zu einem "Herrenvolk" zu entwickeln. Alles, was hierzu gehört, ist ausschließlich der Finsterniszone oder dem "Todesreich" zuzurechnen. Das sind die kalten Granitwände des mentalen "Todes", die die Wesen noch in der kalten, kosmisch bewusstlosen Sphäre von Unwissenheit und Naivität gefangen halten. Das absolute Ziel hinter den Weltreligionen oder dem kosmischen Weltimpuls ist ja die "absolute Humanität" oder "Nächstenliebe". Alles, was in diese Richtung arbeitet, ist somit das Wachstum des Lichts oder die Beförderung des Wesens hinaus aus dem "Todesreich". Es ist die kosmische "Auferstehung" des Wesens oder seine Rückkehr ins wirkliche Leben. In diesem Leben ist es nicht mehr "eins mit der Materie" oder "dem Zeitlichen" oder glaubt, ein "sterbliches" Wesen zu sein. Da weiß es, dass es an sich die "Ewigkeit" ist und damit der ewige Schöpfer von Zeit, Raum und Tod in seinem eigenen Bewusstsein und dass es hierdurch "eins mit der Gottheit" oder dem "ewigen Vater" ist. Und es ist diese beginnende Auferstehungsatmosphäre oder dieses beginnende Erwachen zum Leben, in dem wir den Erdenmenschen vorfinden. Während die kalten und klammen Details des dunklen "Todesreichs" anfangen, ihre Herbstblüte zu erreichen, beginnt zugleich eine ganz neue Mentalität im Erdenmenschen aufzukeimen. Dieses Keimen ist gleichbedeutend mit den ersten, beginnenden Frühlingssymptomen des "wahren Menschenreichs". Und die Zeit eilt weiter. Das Licht und die Wärme kommen immer näher, um schließlich jeden einzelnen Erdenmenschen, einen nach dem anderen, mit ihrem wärmenden göttlichen Sommer ganz zu überstrahlen, in dem alles im strahlenden Licht der Liebe gebadet ist. Und hier gibt es keine Eifersucht mehr, hier existiert kein Neid, hier gibt es keine unglückliche Liebe. Die Lebewesen hier jammern und klagen nicht mehr über den morastigen Schlick oder die qualvollen Situationen in "unglücklichen Ehen". Hier gibt es keine elternlosen oder obdachlosen Kinder, die von der Gnade und Barmherzigkeit anderer abhängig sind. Hier gebraucht man nicht seine Ellbogen auf Kosten anderer. Hier gibt es keine Sklaverei, weder eine kaschierte noch eine offensichtliche. Hier gibt es keinen Krieg und keine Verstümmelung, keinen Hass und keine Rache. Und hier gibt es keinen "Tod" und deshalb auch keine "Todesangst", so wie es hier auch niemanden gibt, der in Trauer und Krankheit seufzt. Und hier gibt es niemanden mehr, der unter Schmerzen geboren wird. Vielmehr funkelt, strahlt und leuchtet das Leben. Alle lieben alle. Diese Liebe ist jedoch kein aus Angst vor Gesetzen erlernter Dressurakt, keine Höflichkeitsroutine. Es ist keine kalte gehirngesteuerte Erfüllung von theoretisch aufgestellten Moralgeboten, mit denen man seine eigene kleine Person ausschmücken und wie die Pharisäer Gott danken kann, weil man nicht wie "die anderen Menschen ist, wie Räuber, Ungerechte, Ehebrecher ...", und weil man sich damit an dem sich selbst verliehenen egoistischen Strahlenglanz erfreuen kann.


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