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Lesen und suchen im Das Dritte Testament
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(1053-1590) 
 
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Warum sich die Leser insbesondere die Analysen von "Lieblosigkeit" und "Liebe" begreiflich machen müssen  1451. Ein "dauerhafter Frieden" ist nichts Geringeres als "das Himmelreich". Einen "dauerhaften Frieden" auf andere Weise zu erreichen als durch die "Nächstenliebe", die gerade das Fundament für dieses Reich ist, ist absolut unmöglich. Nur die "Nächstenliebe" kann einen dauerhaften Frieden garantieren. Und wir haben denn auch gesehen, dass sich das geistige Wachstum der gesamten Menschheit genau in die Richtung bewegt, diese Form von Liebe zu entwickeln. Diese Liebe wurde bereits seit Jahrtausenden von den am weitesten entwickelten Führern, Propheten und Welterlösern als die absolute Bedingung dafür verkündet, dass wirklicher Frieden und Harmonie in der Welt erreichbar sind. Und wir haben ja gerade hier im "Livets Bog" gesehen, dass das ganze Universum enthüllt hat, dass die "Nächstenliebe" die einzige absolute Totalerfüllung der göttlichen Gesetze des Weltplans ist, während das Gegenteil, d.h. also die "Lieblosigkeit", die Totalübertretung und Untergrabung von allem ist, was in diesem göttlichen Plan erschaffen wurde, um die Kulmination des allerhöchsten Wissens und damit die vollkommenste und umfassendste Form von Erleben des Kontrastes zum "Tod" zu bewirken. "Lieblosigkeit" ist somit das Fundament des "Todes", während die "Liebe" das Fundament des "Lebens" ist. Es ist unbedingt notwendig, dass der Leser sich diese Dinge begreiflich macht, damit er dadurch etwas von der Intoleranz oder dem Unwillen überwinden kann, den er eventuell fühlen wird, wenn die kosmischen Analysen nun anfangen zu enthüllen, dass das Prinzip des "männlichen" und "weiblichen Geschlechts" keine ausreichende organische Struktur für die Erschaffung des höchsten Glücks, des höchsten Wissens und damit des allerhöchsten Empfindens oder Erlebens des Lebens ist, sondern vielmehr nur die Organe des "Todes" darstellt.


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