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(1053-1590) 
 
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Das "Töten eines Embryos" und die "Empfängnisverhütung" aus wirtschaftlichen Gründen können nicht gerechtfertigt werden, aber das schließt nicht aus, dass es andere Gründe gibt, die diese Phänomene geradezu zu einer Pflicht machen  1474. Aber bevor wir direkt zur kosmischen Analyse des sexuellen Prinzips selbst übergehen, haben wir noch ein Problem zu beleuchten, nämlich das der "Empfängnisverhütung". Wir haben schon erwähnt, dass man neben dem "Töten eines Embryos" auch in großem Ausmaß versucht hat, eine Befruchtung mit Hilfe der dafür geeigneten vorbeugenden Mittel zu vermeiden. Wir haben gesehen, dass die Ursache für diese Tendenz zum Teil in dem stark zunehmenden Wachstum des erotischen oder sexuellen Triebes innerhalb der Erdenmenschheit lag, während zugleich die wirtschaftliche Entwicklung des normalen Erdenmenschen mit diesem Tempo überhaupt nicht Schritt halten konnte. Das bedeutet also, dass es sich eine ganze Reihe Menschen in Wirklichkeit überhaupt nicht "leisten" konnten, "Eltern" zu werden oder zu sein. Sie hatten also mit ungeheuren Schwierigkeiten zu kämpfen, um für die Nachkommenschaft oder die großen Kinderscharen Nahrung und Kleidung zu beschaffen. Aufgrund des weit größeren Tempos der sexuellen Entwicklung als der wirtschaftlichen Entwicklung des Staates waren das Verständnis und die Hilfe des Staates für die Kinder oder Nachkommenschaft entsprechend spartanisch. Kinder in die Welt zu setzen, wurde also zu einem ziemlich risikoreichen Unterfangen. Dass die intelligentesten Wesen der Gesellschaft deshalb nach neuen Auswegen suchten, um Abhilfe für diese Misere zu schaffen, versteht sich natürlich von selbst. Aber wenn sie der Misere wirtschaftlich nichts entgegenzusetzen hatten, musste die Idee, die Geburten entweder durch "Empfängnisverhütung" oder durch das "Töten des Embryos" zu begrenzen, natürlich ebenso selbstverständlich werden. Dass das "Töten eines Embryos" sowie die "Empfängnisverhütung" aus wirtschaftlichen Gründen natürlich einen schreienden Gegensatz zum Gesetz der Nächstenliebe darstellen oder eine fundamentale Übertretung des fünften Gebots: "Du sollst nicht töten", sind und deshalb ein entsprechendes Karma verursachen werden, ist ebenfalls selbstverständlich. Es kann deshalb niemals in irgendeinem Fall, in dem diese Phänomene vorkommen, aus rein ökonomischen Gründen gerechtfertigt werden. Sowohl der Staat als auch die Eltern werden hier vom Leben selbst früher oder später unausweichlich zur Rechenschaft gezogen werden. Aber das bedeutet natürlich nicht, dass es keine anderen Situationen gibt, in denen diese Phänomene aus ganz anderen Gründen in die Tat umgesetzt werden, ja aus Gründen, die geradezu unter den Begriff "Liebe" fallen und deshalb nicht bloß als moralisch zulässig, sondern geradezu als Pflicht aufgefasst werden können. Und solche Situationen sind gerade heute aufgrund der natürlichen sexuellen Entwicklung des Erdenmenschen ziemlich zahlreich.


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