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(1053-1590) 
 
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Schlechte Elternschaften, die durch die "Empfängnisverhütung" verhindert werden  1481. Da das Individuum in einem bestimmten Entwicklungsstadium auf dem Weg zur Großen Geburt als Vater oder Mutter eines Kindes zunehmend ungeeignet ist und eine hieraus folgende Antipathie gegen Elternschaft hat, aber trotzdem noch befruchtungsfähig und durchdrungen von einer stark zunehmenden sexuellen Begierde ist, kann es ja nur ein Segen sein, dass ein solches Wesen diese Begierde befriedigen kann, ohne dass dies zur Folge hat, dass dieses Wesen "Vater" wird, soweit es ein Mann ist, und "Mutter" wird, soweit es eine Frau ist. Wesen, in denen die Anlagen dafür, "Vater" oder "Mutter" zu sein, sehr verkümmert oder zerronnen sind und die deshalb von Überdruss oder Antipathie dagegen erfüllt sind, eine "Elternschaft" zu übernehmen, könnten als "Eltern" ja nur höchst unpassend sein. Da diese Wesen aber nichtsdestoweniger einen verstärkten sexuellen Trieb haben, der eine entsprechend verstärkte Befriedigung einfordert, würden solche Wesen ja dutzendweise Kinder zeugen, wenn die Befruchtung nicht verhindert würde. Alle diese Kinder wären somit dazu verdammt, schlechte oder ungeeignete Eltern zu bekommen. Eine ganze Reihe diskarnierter Seelen würde in eine physische Sphäre unnatürlicher Eltern hineingeboren werden. Obwohl die "Empfängnisverhütung" nicht so umfassend ist, dass sie die Reinkarnation durch schlechte Elternschaften ausschließen kann, trägt sie doch dazu bei, deren Anzahl beträchtlich zu senken. Dabei ist die Reinkarnation in entsprechendem Maße gezwungen, einzig und allein durch die noch vollkommene oder natürliche Elternschaft gefördert zu werden.
      In der Welt existieren ja Tausende von Beispielen dafür, dass es schlechte oder degenerierte Elternschaften gibt. Gibt es nicht viele Männer und Frauen, die ihren Geschlechtstrieb rücksichtslos befriedigen und ihn Folgen, d.h. "Befruchtung" und "Nachkommen", haben lassen, ohne dass sie sich dieser Nachkommen wirklich annehmen, ja, die ihnen gegenüber mitunter sogar total verantwortungslos sind? – Gibt es nicht viele Mütter, die ihr Kind heimlich gebären mussten und es dann getötet haben? – Gibt es nicht viele sowohl junge als auch ältere Männer, die eine erotische Befriedigung gesucht haben und nachdem diese Folgen hatte, vor ihrer Verantwortung geflüchtet sind und die betreffende Mutter oder Sexualpartnerin im Stich gelassen haben? – Glaubt man nicht, dass die Archive des Rechtswesens hier einiges zu erzählen haben? – Warum gibt es etwas, das man "Alimente" nennt? – Und warum müssen solche Alimente in großem Ausmaß mit Hilfe von juristischen Mitteln eingetrieben werden? – Haben solche Phänomene nicht ihre Wurzel in schlechten Elternschaften oder in einem degenerierten "Vater-" und "Mutterprinzip" in den betreffenden Wesen? – Und so etwas wie "Kinderschutz" gäbe es wohl ebenso wenig, wenn alle Elternschaften vollkommen natürlich wären. Es gibt also im täglichen Leben geradezu eine üppige Anzahl von Beispielen unnatürlicher Elternschaften. Dass ein Teil davon durch die "Empfängnisverhütung" eliminiert oder unmöglich gemacht wird, kann somit weder eine physische noch eine seelische Übertretung der Lebensgesetze, kann kein "Verbrechen" sein.


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