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(1053-1590) 
 
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Der Aberglaube, durch den sich heute religiöse Sekten und Gemeinschaften von der Herde absondern und zu kleinen erstarrten Gemeinschaften jenseits der großen Erdenmenschheit werden  1487. Das oben Gesagte ist es wert, dass sich alle diejenigen daran erinnern, denen sehr viel daran liegt, dass sich alle nach der Sexualmoral richten, die ‒ infolge ihrer Abhängigkeit von Dogmen oder kirchlichem Autoritätsglauben ‒ von ihnen als das absolut einzige Seligmachende für alle Menschen aufgefasst wird. Diese übereifrigen Anhänger der Dogmen oder des Autoritätsglaubens verstehen nämlich überhaupt nicht, dass es Wesen gibt, deren sexueller Bereich völlig außerhalb des durch die Dogmen offenbarten sexuellen Terrains liegt und die deshalb weder befriedigt werden können noch sollen, indem sie sklavisch diesen Dogmen nachkommen oder sie erfüllen. Dass diese Wesen deshalb unmöglich die sexuellen Gebote der Dogmenmoral auf ebenso umfangreiche Weise erfüllen können wie die Dogmenanhänger, für die es ja eine vollkommene Zufriedenstellung der sexuellen Auffassungen und Begehren ist, wenn sie diesen Geboten nachkommen, versteht sich natürlich von selbst. Es ist keine Kunst, Auffassungen und Gesetzen nachzukommen, die nicht mit der eigenen normalen Natur kollidieren, sondern, im Gegenteil, ganz genau diese Natur zum Ausdruck bringen. Aber zu glauben, dass das Sexualleben keine Stufen hat und dass die ursprüngliche tierische sexuelle Stufe, deren Struktur zu fördern die Aufgabe der überlieferten moralischen Dogmen ist, die allerhöchste und alleinseligmachende Stufe im Universum und damit in allen Entwicklungsstadien des Erdenmenschen darstellt, ist der Aberglaube, mit dem sich heute alle religiösen Sekten und Gesellschaften von der Herde absondern und zu kleinen mehr oder weniger versteinerten oder verkrusteten Gesellschaften jenseits der ursprünglichen großen Erdenmenschengesellschaft werden.


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