Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Der Weg zu dem erwarteten "dauerhaften Frieden" führt nicht durch irgendeine einzelne religiöse oder politische Gemeinschaft | 1490. Der Weg zur wahren Gotteserkenntnis und damit zum wirklichen, absolut wahren "Frieden" führt nicht durch irgendeine einzelne religiöse oder politische Gemeinschaft, weil diese Gemeinschaften alle mehr oder weniger im Begriff sind, in ihrer eigenen auskristallisierten Diktatur zu verkrusten, sogar bereits in ihren ersten Anfängen. Diese Gemeinschaften sollten eigentlich das "Salz der Erde" sein und sind es natürlich auch bis zu einem gewissen Grad gewesen, aber nun befindet sich diese ihre Mission in Auflösung. Sie haben sich außerhalb der Muttergemeinschaft selbst oder dem übrigen Teil der Erdenmenschheit in Ablagerungen aufgetürmt. Das "Salz" kann deshalb seine Mission nicht erfüllen. Wenn das Salz ein Produkt frisch halten soll, dann muss es mit dem Produkt gemischt werden und darf sich nicht außerhalb des Produktes in Ansammlungen absetzen. Die moralbildenden Gemeinschaften sind zu "Gemeinschaften" außerhalb der Erdenmenschengemeinschaft selbst geworden und können deshalb auf sie nicht einwirken. Sie sollen "Gemeinschaften in der Gemeinschaft" sein und nicht, wie es der Fall ist, Gemeinschaften neben der Gemeinschaft. Soll das Salz im Essen etwas Gutes bewirken, dann muss es in das Essen hineingegeben und nicht an der Seite neben dem Essen angehäuft werden. Die religiösen Sekten sind, ihrer früheren Göttlichkeit zum Trotz, gegenüber der intellektuellen Welt zu "Salzhaufen" neben der Gemeinschaft geworden und werden wie "Lots Frau" zu nutzlosen "Salzsäulen" erstarren. Jede von ihnen ist heute in großem Ausmaß nur ein "Zurückblicken". Und der Weg weg von "Sodom" und "Gomorrha" ist nicht der "zurückzublicken" (veraltete Traditionen zu verehren), sondern vielmehr der, nach vorn und hinauf zu blicken. Der Weg zum Leben bedeutet nicht, bei etwas stehen zu bleiben, das veraltet ist oder der Vergangenheit angehört, sondern vielmehr der, unsere Aufmerksamkeit auf das "Etwas" zu richten, das heute die absolute "Gegenwart" und "Zukunft" ist. Es ist nicht die "Vergangenheit", sondern die "Zukunft", die im Jetzt Gottes Wille und damit die Kulmination der "Allliebe" und des "Weltfriedens" ist. |
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