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(1053-1590) 
 
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Der Weg zum Licht führt nicht mehr in Sekten, sondern heraus aus ihnen und hinein in die Öffentlichkeit  1496. Um wirklich das Gesetz der Nächstenliebe zu erfüllen, muss man somit auf diese Weise sein Licht über "allen" Menschen und nicht bloß über einer Sekte oder einem Zusammenschluss von eventuell Gleichgesinnten leuchten lassen. Und das kann absolut nur getan werden, wenn man eben vollkommen frei dasteht und sich nicht an eine Gesellschaft gebunden hat. Außerdem führt es ja in der außerhalb vorhandenen öffentlichen Gesellschaft weder zu einem Training noch zur Erhaltung geistiger Kraft, wenn alle, die ihr geistige Kraft und Stärke geben können, diese Gesellschaft gerade verlassen, indem sie sich an eine Gesellschaft Gleichgesinnter, die zu favorisieren sie sehr leicht geneigt sind, koppeln oder sich in ihr einmauern. Der Weg zum Licht führt somit nicht mehr "hinein" in die "Sekten", sondern vielmehr "heraus" aus ihnen und "hinein" in die Öffentlichkeit. Das kann aber absolut nur dadurch getan werden, dass jedes einzelne Individuum lernt zu verstehen, dass es frei bleiben muss, um "allen" Menschen in seiner Umgebung ein Licht sein zu können. Sich freizuhalten, bedeutet hier, dass man sich nicht an Phänomene bindet oder in sie verwickelt, die die Neigung bewirken zu favorisieren. Mitglied in einer Sekte oder einer anderen religiösen Bewegung zu sein und nicht deren Mitglieder mehr zu bevorzugen als die Außenstehenden, ist sehr schwierig. Schon das Eintreten in eine solche Bewegung ist ja bereits eine Favorisierung. Da die Praxis des Nächstenliebe-Gesetzes der Sinn des Lebens ist, ist es die Vervollkommnung dieser Praxis, in der man sich trainieren muss.


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