Stern-Symbol im Menü


Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Ziff.:  
(1053-1590) 
 
Erweiterte Suche
   

 

Der Erdenmensch ist für den Unein­geweih­ten ein Mysterium geworden  1501. Was ist es nun, was sich in den Erdenmenschen, die der Religion in dieser Weise entwachsen sind, bemerkbar macht? – Wird hier nicht zur Tatsache, dass sie von den Tieren abweichen? – Tiere sind ja zufrieden mit ihrem Dasein. Sie leben ihr Leben in Harmonie mit den Gesetzen ihres Lebens. Sie kommen ihrem Paarungstrieb nach und sind damit glücklich. Die ganze Sphäre von Disharmonie und unnatürlicher Lebensweise, die sich in den Erdenmenschen so stark bemerkbar macht, kennen Tiere nicht. Wenn die Erdenmenschen ein so fürchterlich blutbesudeltes Leben führen, hervorgerufen durch eine tausendfache Entwicklung der Fähigkeit zu morden und zu töten, und dies zusammen mit einer stark zunehmenden Fähigkeit, die Mordtaten oder auch ihr eigenes unglückliches Leben zu bedauern, zu bereuen und darüber zu trauern, und wenn ihr Paarungstrieb von der korrekten und gesunden Art der Tiere, den Gesetzen dieses Triebes nachzukommen, abweichend und völlig ausgeufert ist, ja wenn er sich bei vielen Wesen sozusagen gänzlich in einem Auflösungsprozess befindet, dann leuchtet es ein, dass der Erdenmensch an sich für den Uneingeweihten ein Mysterium ist.


Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.