Stern-Symbol im Menü


Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Ziff.:  
(1053-1590) 
 
Erweiterte Suche
   

 

Die Schwierigkeit bei der Schaffung eines Völkerbundes oder einer Weltobrigkeit  1520. Und nach diesem Impuls haben die Repräsentanten der Großmächte der Welt alle Hände voll damit zu tun, Vorschläge und Bedingungen darzulegen, mit denen sie es für möglich halten, eine Weltorganisation zu gründen, die Krieg verhindern soll, die für die Nationen ein Gerichtshof sein soll, der den Krieg völlig überflüssig machen kann. Aber die Schwierigkeit für das Zusammenschweißen und die Stabilität eines solchen Bundes besteht immer noch aus den Bedenken der Mächte oder ihrer Angst davor, die Macht zugunsten dieser neuen Institution abzugeben. Alle wollen ja gerne vor Unannehmlichkeiten geschützt oder abgesichert sein, aber sie wollen nicht sonderlich gerne das bezahlen, was es kostet, einen solchen Schutz aufrechtzuerhalten. Sie wollen gerne, dass die Gesetzlosigkeit in den Manifestationen ihres Nächsten oder in anderen Staaten verboten wird, aber ihre eigene eventuelle Gesetzlosigkeit muss unbeschnitten bleiben. Sie sind nämlich derart eins mit ihrer eigenen Gesetzlosigkeit, dass sie glauben, diese sei gesetzmäßig und deshalb gerecht. Etwas von diesem ihrem vermeintlichen Recht abgeben zu sollen, können Sie wie schon erwähnt nur als "Ungerechtigkeit" betrachten. Und es ist diese "Ungerechtigkeit", vor der sie sich fürchten und gegen die sie arbeiten. Und dieser ihr Widerstand wird also dadurch zum Widerstand gegen die Weltobrigkeit selbst, anstatt zu einem Rückenwind zu werden.


Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.