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(1053-1590) 
 
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Das "ewige Leben" ist ein ewig wechselndes Erleben von "Leben" und "Tod", die wiederum dasselbe sind wie mentales "Licht" und mentale "Finsternis" oder "Wohlbefinden" und "Leiden", "Intellektualität" und "Primitivität"  1537. Während der erste Halbkreis im Spiralkreislauf auf dem zunehmenden Interesse des Wesens an der "Materie" und seinem Begehren nach ihr auf Kosten des Nächsten basiert, basiert der zweite Halbkreis in diesem Kreislauf auf dem zunehmenden Interesse des Wesens am "Nächsten" auf Kosten der Materie. Da die Materie der "Tod" und der Nächste das "Leben" ist, ist es ja nicht verwunderlich, dass das Wesen im ersten Halbkreis des Kreislaufs eins mit der Materie, mit den leblosen Dingen oder dem "Tod" wird, während es im letzten Halbkreis des Kreislaufs eins mit dem Nächsten, dem Lebendigen oder dem "Leben" wird. Aus diesem Grund ist es auch selbstverständlich, dass das Individuum im ersten Halbkreis in die Materie "eingewickelt" oder in ihr begraben werden muss, sodass es schließlich das kosmische Licht überhaupt nicht mehr sehen oder wahrnehmen kann, während es im zweiten Halbkreis desselben Kreislaufs aus der Materie "entwickelt" oder von ihr befreit wird und ins kosmische Licht kommt. Wenn dieser zweite Halbkreis im Kreislauf durchlaufen ist, beginnt wieder der erste Halbkreis in einem neuen Kreislauf und so weiter. Da jeder Kreislauf ein Gewinn für das Individuum, eine neue Variation der Mentalität ist, ist jeder neue Kreislauf als ein "darüberliegender" zu bezeichnen. Das Erleben des Kreislaufs durch das Wesen ist wie schon früher im "Livets Bog" gezeigt, keine Wiederholung des zurückgelegten Kreislaufs, sondern das Erleben eines ganz neuen Kreislaufs, sodass das Individuum wie gesagt nach jedem durchlaufenen Kreislauf in einen darüberliegenden Kreislauf weiterwandert. Und dies ist ja der Grund dafür, dass wir diesen Kreislauf mit dem Begriff "Spiralkreislauf" bezeichnet haben.
      Das ewige Leben ist also ein ewig wechselndes Erleben von "Leben" und "Tod", von "Licht" und "Finsternis", von "Wohlbefinden" und "Leiden", von "Intellektualität" und "Primitivität".


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