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(1053-1590) 
 
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In der höchsten geistigen Welt ist das Bewusstsein das "Sichtbare" und die Organismen sind das "Unsichtbare". Der "Tod" ist nur das "Leben" in latenter Form  1550. In der geistigen oder strahlenförmigen Welt sieht man somit nicht so sehr die Organismen der Wesen, sondern man sieht ihr Bewusstsein oder ihre Gedankenwelt. Hier auf der physischen Ebene sieht man demgegenüber mehr die Organismen und Körper der Wesen, als dass man ihre Gedankenwelt oder ihr Bewusstsein sieht. Deshalb wird das Leben oder Bewusstsein in der geistigen Welt somit in allerhöchstem Maße zu etwas "äußerlich" Sichtbarem im Gegensatz zum Leben oder Bewusstsein in der physischen Welt, das fast nur als etwas "Inneres" auftritt und deshalb mehr oder weniger unsichtbar ist. Aber es ist ja gerade dieser Umstand, der daran mitwirkt, dass die physische Welt als "Tod" zu bezeichnen ist, während die geistige Welt als "Leben" zu bezeichnen ist. Dort, wo das Leben am wenigsten offenbar oder sichtbar ist, repräsentiert es ja in einem größeren Maße den "Tod" als dort, wo es komplett sichtbar ist. "Tod" ist somit nur eine Bezeichnung für das "Leben", wenn es sich in dem für die Sinne unsichtbarsten Zustand befindet, während "Leben" demgegenüber die Kulmination der totalen Freimachung oder Unabhängigkeit der Erlebensfähigkeit ist sowie ihre Identität mit jener Fähigkeit, alles zu überblicken, die "kosmisches Bewusstsein" heißt.


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