Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Siehe das Symbol Nr. 12 im neuen Fenster. |
| Der "Genuss vom Baum des Lebens" ist dasselbe wie die Freude oder das Glück in der Entfaltung der Nächstenliebe und führt zu "kosmischem Bewusstsein" oder zur Fähigkeit, gleichzeitig in der "physischen" und in der "geistigen" Welt wach tagesbewusst zu sein | 1552. Dieser "Genuss" ist wiederum dasselbe wie die Inspiration, die Freude und das Glück darin, seinen Nächsten zu lieben. Hier ist natürlich kein bloß schulmäßig gelerntes Auftreten gemeint, das gemäß dessen, was man unter dem sogenannten "guten Ton" oder unter "Bildung" versteht, eingeübt wurde und das ja weitgehend nur eine antrainierte Fähigkeit ist, um die inhumanen oder lieblosen Seiten in der Natur des Wesens zu kaschieren oder zu verbergen, sodass sie bis zu einem gewissen Grad ihrem Urheber geradezu den Anschein von Kultur oder "Nächstenliebe" geben. Nein, die Nächstenliebe ist etwas wesentlich Tiefergehendes oder Innerliches. Sie bedeutet, so zu leben und zu arbeiten, dass dieses Leben und diese Arbeit zu einer Liebkosung für die gesamte Menschheit werden. Dies zu begehren und Freude daran zu finden, sein Leben und seine Kräfte dieser Manifestation zu weihen, bedeutet, vom "Baum des Lebens" zu essen. Das ist dasselbe, wie wirklich zu leben. Es bedeutet, "eins mit dem Vater zu sein, als sein Abbild, ihm gleichend". Und dieses wirkliche Leben beginnt also, in der Willensführung des Wesens fundamental zur Geltung zu kommen, sobald es die "große Geburt" vollkommen erlebt. Nach diesem Erlebnis oder dieser "Einweihung" lebt das Wesen wach tagesbewusst in der geistigen Welt und zugleich hat es eine wache tagesbewusste Erlebensfähigkeit auf der physischen Ebene. |
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