Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Siehe das Symbol Nr. 12 im neuen Fenster. |
| "Adam" und "Eva" werden durch ihre sexuelle Polverwandlung frei von dem biblischen "Fluch der Sünde". Sie sind zu Wesen desselben Geschlechts geworden | 1560. Durch die Entwicklung wird der maskuline Pol in der "Frau" in der Weise weiterwachsen, dass er ihrem femininen Pol ebenbürtig wird. Sie wird dann keine "Frau" mehr sein, so wie sie ja auch kein "Mann" ist. Sie wird dann ein ganz neues Wesen sein. Der alte "Fluch der Sünde", "seine Kinder unter Schmerzen gebären zu müssen", kann das neue Wesen nicht treffen, weil es ja wie gesagt keine "Frau" mehr ist. Und da das betreffende Wesen auch kein "Mann" ist, kann der Fluch: "Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen", dieses Wesen auch nicht treffen. So wie die verwandelte Frau somit frei von dem biblischen "Fluch der Sünde" ist, so ist der verwandelte Mann natürlich auch frei von diesem "Fluch". Da sein femininer Pol so weit herangewachsen ist, dass er seinem maskulinen Pol ebenbürtig ist, ist er gleichfalls weder ein "Mann" noch eine "Frau". Er ist somit ebenfalls ein ganz neues Wesen geworden. Aber diese beiden neuen Wesen, der verwandelte "Mann" und die verwandelte "Frau", sind durch die Entwicklung ihrer sexuellen Pole zur jeweiligen Ebenbürtigkeit in ihnen somit zu Wesen derselben Art geworden. Die vorher so kontrastreichen Wesen, "er" und "sie", sind nun ausgeglichen, sodass sie nicht länger zwei Geschlechter darstellen. Es gibt also für diese Wesen kein "entgegengesetztes Geschlecht" mehr. Sie gehören alle demselben Geschlecht an. Das Objekt ihrer Liebe kann dadurch nur dieses ihr "eigenes neues Geschlecht" sein. |
Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.
Seitenübersicht