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(1053-1590) 
 
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Warum das, was von dem einen Wesen als "Behagen" wahrgenommen wird, von dem anderen Wesen als "Unbehagen" wahrgenommen werden kann  1576. Das ganze Lebenserlebensprinzip wird somit dank der organischen Regulierung der Sinne durch das "höchsten Feuer" auf eine solche Weise zur Entfaltung gebracht, dass jede "Behagens-" oder "Wohlseinsempfindung" wie auch jede Art von entgegengesetzter Empfindung keine Frage der Art oder Struktur des Erlebensobjektes ist, sondern vielmehr eine Frage der vorübergehenden Platzierung des Wahrnehmenden in seinem sexualorganischen Kreislauf oder im "höchsten Feuer". Wir haben ja gesehen, dass dasselbe Ding sowohl als "Behagen" als auch als "Unbehagen" empfunden werden kann, je nach Einstellung und Verhältnis der Sinne zum Hauptstamm des sexuellen Prinzips, ganz ohne dass dieses Ding oder Wahrnehmungsobjekt sich verändert hat. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass das, was das eine Wesen als "Behagen" wahrnehmen kann, von dem anderen Wesen zur selben Zeit nur als "Unbehagen" empfunden werden kann. Das beruht also ausschließlich darauf, dass die Sinne der betreffenden beiden Wesen unterschiedlich mit dem Hauptstamm ihres sexuellen Prinzips oder mit dem "höchsten Feuer" verbunden sind.


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