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(1053-1590) 
 
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Durch das "höchste Feuer" wird das ewige Leben zu einem sich ebenso ewig fortsetzenden Erleben der Befriedigung von "Gelüsten" oder "Sehnsüchten" und bedingt dadurch, dass alles sehr gut ist, Einweihung ist, Licht in der Finsternis ist, Liebe oder Seligkeit ist  1578. Durch das vom "höchsten Feuer" hervorgebrachte Hunger- und Sättigungsprinzip erlebt das Lebewesen wie gesagt das Leben. Durch den Hunger nach einem Ding wird das Ding anziehend und als "behaglich" empfunden. Und durch die Befriedigung oder Sättigung dieses Hungers wird das Ding abstoßend und als "unbehaglich" empfunden. Auf diese Weise wird es dem Wesen möglich, das Licht, das Paradies oder das Himmelreich als "behaglich" zu erleben und die Finsternis in der Welt als "unbehaglich", so wie es durch dasselbe Prinzip ebenfalls möglich wird, dasselbe Himmelreich als "unbehaglich" und die Finsternis als "behaglich" zu erleben. Und da das "höchste Feuer" oder das sexuelle Prinzip die Sinne des Individuums umbildet, begehrt es die Finsternis, hungert nach ihr, um danach das Licht zu begehren. Und wenn es vom Licht gesättigt ist, begehrt es dementsprechend wieder die Finsternis oder hungert nach ihr und so immer weiter. Und auf diese Weise wird das ewige Leben in Form des Spiralkreislaufs ein sich ewig fortsetzendes Erleben der Befriedigung der Begehren, Gelüste und Sehnsüchte des Ichs oder des Lebewesens. Und indem es diese Befriedigung zur "Sättigung" werden lässt, die also wiederum dasselbe ist wie Abstoßung, kann das Individuum sich von dem befreien, wovon es gesättigt ist, weshalb es das dann nicht mehr begehrt. Und durch diese sexuelle Struktur oder dank des "höchsten Feuers" ist das ewige Leben somit eine permanente Offenbarung dessen, dass "alles sehr gut ist", dass das Weltall Liebe ist oder eine ewige Demonstration des Lichts in der Finsternis. Aber Licht in der Finsternis ist Einweihung ‒ Einweihung ist das Erleben von "Gottes Abbild" ‒ Gottes Abbild ist das höchste Wissen und Können und höchste Seligkeit.


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