Stern-Symbol im Menü


Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Ziff.:  
(1053-1590) 
 
Erweiterte Suche
Siehe das Symbol Nr. 12 im neuen Fenster.    

 

Die wechselnde Einstellung der Wesen zu den Idealen in den anderen Reichen des Spiralkreislaufs  1582. Aber dieser neue Abschnitt oder das "wahre Menschenreich" hat auch sein dunkles Feld. Da wirkliche körperliche Schmerz-, Krankheits- und Leidensempfindungen nur im Tierreich selbst erlebt werden können, wird die Finsternis im "wahren Menschenreich" nicht zu körperlichen Schmerzen und Leiden. Sie wird nur zu einer Sättigung von den besonderen Formen der Körper- oder Organismuszustände, unter denen man in diesem Reich seine Begehren danach erfüllen oder zufriedenstellen konnte, Nächstenliebe zu entfalten. Diese besonderen Formen veralten gleichsam, und die Sehnsucht nach neuen und für die zunehmende Ausweitung des "kosmischem Bewusstseins" passenderen Organismen und Idealen wird aktuell, wird zum alles überstrahlenden Objekt des Lebenserlebens, wird zum "Licht". Und es ist die Vervollkommnung all dessen, was dem Wesen Zugang zum nächsten Liebesreich, dem "Weisheitsreich", gewährt. Und auf diese Weise entstehen in Form der körperlichen Vervollkommnung das "Licht" und die "Finsternis" in dem noch höher liegenden Liebesreich, der "göttlichen Welt", in der die Liebe selbst kulminiert. Von hier aus wächst das Wesen in das nachfolgende Reich hinein, in das "Seligkeitsreich", in dem es den ganzen vorübergegangenen Kreislauf wiedererlebt, um durch die Sättigung hiervon zum Begehren oder zur Sehnsucht nach den Hauptmanifestationsformen von "Finsternis" und "Licht" des neuen Spiralkreislaufs zu kommen. Nach dem vielen Lichterleben im "Seligkeitsreich" wird nun die "Finsternis" zum "Licht" oder Idealismus für das Wesen. Und durch diese mentale Einstellung beginnt sein Eintreten in die äußere Welt. Dieses Eintreten des Lebens in die äußere Welt der Seligkeitswesen ist das, was das Entstehen des "Mineralreichs" bewirkt und damit den Anfang eines neuen Spiralkreislaufs. Durch das Begehren nach dem Genuss vom "Baum der Erkenntnis" werden die Wesen nun in dem neuen Spiralkreislauf weitergeführt, durch sein "Pflanzenreich", hinein in sein "Tierreich", um dort dieses "Den-Tod-Sterben" zu erleben. Nach diesem Erleben wird das Leben oder werden die Wesen weiter zu den höheren Welten des Spiralkreislaufs geführt und so setzt sich das fort, Spiralkreislauf für Spiralkreislauf, bis ins Unendliche oder bis in alle Ewigkeit. Was somit im ersten Teil eines Spiralkreislaufreiches das "Licht" besonders bedingt, ist dies, dass das Wesen hundertprozentig in Kontakt mit seinen Wünschen und Begehren ist. Es hat die Bedingungen überwunden, die gefordert wurden, damit es Zutritt in das Reich erhalten konnte. Es hat hier keinen Kampf mehr zu bestehen. Es ist für das Wesen nicht mehr mit Beschwerlichkeiten verbunden, mit den Idealen des betreffenden Reiches in Kontakt zu sein.
      Aber allmählich, wenn die Sättigung voranschreitet, beginnt die Unzufriedenheit mit der geltenden Lebensform oder dem "Licht", in dem das Wesen lebt. Und die Sehnsucht nach den Idealen des nächsten Reiches fängt an, sich zu entwickeln. Aber gleichzeitig mit dieser Sehnsucht oder diesem Begehren beginnt auch die Entwicklung des Organismuszustands dieser neuen Ideale, sich in der alten Körper- oder Organstruktur geltend zu machen, die dadurch in einem entsprechenden Maße anfängt zu degenerieren.


Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.