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   Ziff.:  
(1591-1938) 
 
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Das "maskuline" Wesen, dessen fast hundertprozentige Lebensbedingung es ist, das "feminine" Wesen zu besitzen  1592. Wie aber sehen nun solch ein hundertprozentiger "Mann" und solch eine hundertprozentige "Frau" aus? – Ja, ein hundertprozentiges "maskulines" Wesen kann nur ein Wesen sein, das bis zu hundert Prozent begehrt, das "feminine" Wesen zu besitzen. Das Zufriedenstellen dieses Begehrens ist das absolut höchste Lebensglück dieses Wesens. Seine ganze Interessensphäre wird daher ausschließlich zu einem Kampf um diesen Besitz. Alle behaglichen Gedanken dieses Wesens bestehen ausschließlich aus Träumen und Erleben von erotischen oder sexuellen Genüssen, die dieser Besitz zugänglich macht. Dieser Besitz wird also zu einer Lebensbedingung für das entsprechende Wesen. Der Kampf um diesen Besitz wird zum Selbsterhaltungstrieb. Alles, was es sonst im Dasein an Wesen und Dingen oder Kräften gibt, die das Wesen am Erlangen dieses Genusses hindern können, werden also von mehr oder weniger hemmender Natur für das Erreichen des normalen Lebensglücks des Wesens sein.


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