Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Inwiefern der ursprünglich doppelpolige Zustand nun zu einer Art Mystik geworden ist | 1612. Anhand der obigen Analysen haben wir vorläufig erfahren, dass "Feminismus" und "Maskulinismus" nur Stadien in einem Kreislauf sind, die das Lebewesen oder der Gottessohn beim Erleben seines ewigen Lebens durchlaufen muss. Wir haben eingesehen, dass einige Wesen zu einem gegebenen Zeitpunkt in diesem ewigen Leben begannen, "maskulin" zu werden, während andere Wesen gleichzeitig begannen, "feminin" zu werden. Die "maskulinen" Wesen kennen wir als "männliche Wesen" und die "femininen" als "weibliche Wesen". Anhand der Analysen haben wir auch verstanden, dass diese zwei Wesensarten ursprünglich "doppelpolig" waren, d.h. dass die zwei in jedem Wesen vorkommenden sexuellen Pole ebenbürtig waren. In einem solchen Zustand konnte das Wesen weder ein "männliches" noch ein "weibliches" Wesen in Reinkultur sein. Und das Dasein musste sich denn für solche Wesen auch ganz anders gestalten, als es hier beim physischen Erleben des Lebens des "männlichen" und "weiblichen" Geschlechts der Fall ist. Da ausschließlich diese beiden einpoligen Zustände den primitiven mentalen Zustand der Finsternis der betreffenden Wesen bedingten, in dem diese in Unwissenheit über ihre eigene Unsterblichkeit und über ihre hohe Identität als Herren des Lebens, der Zeit und des Raumes kulminierten, muss das Gegenteil ja der Fall in den Stadien sein, in denen sie aufgrund der Ebenbürtigkeit oder Balance ihrer beiden Pole nicht als speziell "männliche" oder "weibliche" Geschlechtswesen existieren. Da diese gegensätzliche Daseinsform hier auf der irdischen Ebene nicht beheimatet ist, wird sie den Menschen phantastisch oder rätselhaft erscheinen, solange diese hier hauptsächlich noch einpolige Wesen sind. |
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