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(1591-1938) 
 
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Weshalb "Eva" oder das "feminine" Wesen nicht das "Abbild Gottes" sein kann  1620. Wir haben also mit dem Bericht der "Bibel" über "Adam" und "Eva" und den "verlorenen Sohn" einen symbolischen Bericht über die Verwandlung des Lebewesens bekommen. Das Fundament dieser Überlieferung ist, dass die Lebewesen aus dem Licht gekommen sind und dass sie in die Finsternis hinaus mussten, um den Unterschied zwischen "Gut" und "Böse" kennenzulernen und somit als "Abbild Gottes" hervorzutreten. Das Lebewesen sollte also in das "Abbild Gottes, ihm gleichend" verwandelt werden. Dieses "Abbild" ist keine Erscheinung in Form eines "männlichen Wesens" oder eines "weiblichen Wesens". Diese zwei Wesensarten sind nur einstweilige Stadien im göttlichen Schöpfungsprozess und die besonderen Werkzeuge, mit denen die Finsternis manifestiert und erlebt werden kann. Dies geht denn auch deutlich aus dem Bericht der "Bibel" über Gottes Worte an "Adam" und "Eva" im "Garten des Paradieses" hervor. Wurden diese Worte nicht eben zur Einweihung des "Adams" und der "Eva" in die Sphäre der Finsternis, die deren vorläufiges Lebensziel werden sollte? – Sagte Gott nicht zum speziellen "weiblichen Wesen", zur "Frau" oder zu "Eva": "Viel Mühsal bereite ich dir, sooft du schwanger wirst. Unter Schmerzen gebierst du Kinder. Du hast Verlangen nach deinem Mann; er aber wird über dich herrschen." Die Frau ist also für die Finsternis, für Kummer und Leid vorbestimmt, ist dazu verurteilt, ihrem Mann "untertan" zu sein. Ein Wesen, dem Mühsal bereitet wird und das gleichzeitig einem anderen Wesen untertan ist, das auch unvollkommen ist, kann unmöglich das "Abbild Gottes" sein. Ein solches Wesen kann unmöglich die Souveränität oder die vollkommene Willensfreiheit besitzen, auf der das Dasein des vollkommenen Gottessohnes oder die Offenbarung des "Abbildes Gottes" basiert und die deshalb unbedingt zu wachem tagesbewussten Wissen und Erleben bei der "Frau" werden muss, bevor sie "Gott gleichend" werden kann. Aber dann kann sie Gottes Zweck mit der "Frau" nicht mehr erfüllen und ist dann kein speziell "weibliches Wesen" mehr, sondern ist ein Wesen geworden, in dessen Mentalität und Wesensart "der Kopf der Schlange (die Traditionen des Egoismus) zertreten" und die "Wiederkunft Christi" oder die "große Geburt" offenbart ist.


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