Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Wenn "Adam" und "Eva" zum Wesen als "Abbild Gottes" werden | 1623. Aber "Adam" und "Eva", d.h. die Erdenmenschheit, sind von den tierischen Traditionen oder der Begierde, vom "Baum der Erkenntnis zu genießen", noch nicht befreit. Sie müssen sich daher weiterhin in einer Welt oder Sphäre außerhalb des ursprünglichen Lichts oder des Garten Edens aufhalten. Ihre tierische, mörderische, egoistische Gesinnung würde ja jedes Dasein des Lichts unmöglich machen, wenn diese Gesinnung nicht in eine physische Sphäre gleichgesinnter, von tierischen Traditionen oder egoistischer Begierde und Mordlust sklavisch gefesselter Wesen verlegt wäre. Hier, unter solchen mit tierischen Traditionen mehr oder weniger gleichgesinnten Wesen, können "Adam" und "Eva" ihren "Genuss vom Baum der Erkenntnis" zufriedenstellen und ein fundamentales Wissen über "Gut" und "Böse" erlangen und somit dazu befähigt werden, zuletzt ihr hohes Wissen und Können nicht mehr im Dienste der Selbstsucht oder des Egoismus zu gebrauchen, sondern sich ausnahmslos darauf einzustellen, allem und jedem zu dienen und darin zu kulminieren, wie die Sonne Leben spendende Kraft auf alles Lebende auszustrahlen. Nur auf diese Weise hat das Lebewesen die Möglichkeit, sein Hervortreten als identisch mit dem "Abbild Gottes, ihm gleichend" zu dokumentieren oder zu beweisen. Dann ist das Wesen jedoch kein "männliches" oder "weibliches" Wesen mehr und hat somit die Voraussetzungen verloren, die eine Kulmination in Leiden, Finsternis und Tod bedingten. Dass es sich genau so verhält, ist selbstverständlich. Wie sollte das Lebewesen sonst die Fähigkeit bekommen, "seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst" und damit seinen Gott über alle Dinge? – |
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