Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Aufgrund der Kenntnis über die Finsternis hat der Erdenmensch alle Voraussetzungen dafür, Klarheit über die Weltstruktur zu gewinnen | 1628. Für die große Mehrheit der heutigen Erdenmenschheit ist es deshalb eine vorherrschende Tatsache, dass das Leben finster und trist ist, ja so freudlos, dass es sogar Lebensüberdruss und Selbstmord fördert. Mitten in allem Tasten und Suchen nach geistigem Wissen hat die Erdenmenschheit also ein unerschütterliches Fundament oder einen Anhaltspunkt für ihr geistiges Suchen oder für ihre seelische Forschung bekommen. Dass die menschliche Mentalität in Finsternis kulminiert, ist also eine absolut handgreifliche Tatsache oder ein handgreifliches Wissen. Mit diesem Wissen als Ausgangspunkt hat der intellektuelle Erdenmensch alle Voraussetzungen dafür, rein intelligenzmäßig volle Klarheit über die Weltstruktur zu gewinnen. Das Leben oder die Natur berichtet nämlich dem intellektuellen Forscher alles über sich selbst. Und da dies ein detaillierter Bericht über die Natur der Finsternis, ihre Mission und ihren Platz im Weltplan ist, ist er gleichzeitig eine Erzählung vom Licht, vom Kreislauf und von der Weltordnung. Und ohne Verständnis für diesen Bericht des Lebens selbst ist eine wirkliche Erkenntnis der Struktur oder Weltordnung des Lebens absolut unmöglich. Die größten Weisen, mit Christus an der Spitze, haben alle ihr Wissen von hier. Hier erlebt man den "heiligen Geist" oder das "höchste Feuer". |
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