Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Was dem Welterlösungsprinzip noch übrig bleibt, für die Erdenmenschheit zu tun | 1633. Jetzt ist das Licht das Objekt der Sehnsucht oder des Hungers. Was die "Schlange" oder die Welterlösung für die Menschen jedoch noch zu besorgen hat, ist also das, diese Wesen die direkte Sprache des Lebens selbst zu lehren. Dies lässt sich jedoch nur so machen, dass man die höchste Identität und Lebensstruktur der Lebewesen als Wissenschaft offenbart. Diese Wissenschaft, die u. a. hier im "Livets Bog" manifestiert wird, hat die Aufgabe, den Menschen die eigene Aussage der Natur, die eigene Sprache des Lebens zu zeigen. Denn dadurch werden die Menschen selber imstande sein zu sehen, dass die Finsternis in der Welt nichts unbedingt "Böses", nichts "Teuflisches" ist, das gerächt oder gehasst werden soll, sondern etwas, das seine natürliche Mission bei der ewigen Aufrechterhaltung des Lebens hat. Wenn man es nicht lernt, die Mission der Finsternis zu verstehen, wird man niemals das Grundfazit des Lebens erleben können, nämlich dies, dass "alles sehr gut ist". Wenn man nicht versteht, dass stetiger Sonnenschein allein Wüsten schafft und nur in Verbindung mit Regen und trübem Wetter Fruchtbarkeit und damit Leben hervorbringt, kann man selbstverständlich auch nicht verstehen, dass der mentale Sonnenschein oder das Licht allein ebenso mentale Wüsten, Tod und Untergang schafft und dass auch hier Kontraste notwendig sind. |
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