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   Ziff.:  
(1591-1938) 
 
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Weshalb das ewige Lebenserleben durch ein "Unbehagensdasein" und ein "Behagensdasein" bedingt ist  1649. Damit aber diese Behagensempfindung oder der Zustand des Wohlbefindens zu Stande kommen konnte, musste ein Verlangen danach geschaffen werden, mittels dessen Befriedigung das Wohlbefinden erlebt werden konnte. Damit aber das Begehren ermöglicht werden konnte, musste das Wesen in einen Zustand von Unbehagen gebracht werden, in einen Zustand von Disharmonie oder solchen Gelegenheiten, die einen Gegensatz zum Wohlbefinden ausmachen. Wie sollte das Verlangen danach oder die Fähigkeit dazu, Wohlbefinden zu erleben, sonst entstehen? – Das Erleben des Lebens ist also von einem "Unbehagensdasein" und einem "Wohlbehagensdasein" abhängig, von einem mentalen "Dasein der Finsternis" und einem mentalen "Dasein des Lichts". Das ewige Lebewesen muss sich also, um ein permanentes oder ewiges Lebenserleben, eine Lebensform des Lichts, der Harmonie und Seligkeit aufrechterhalten zu können, einer Form des Lebenserlebens unterwerfen, die aus Tod und Finsternis, aus Disharmonie und Leid besteht. Es muss Unglück erleben, um Glück erkennen zu können. Das gleiche Prinzip bewirkt jede Relativität oder dies, dass etwas Erschaffenes nur im Verhältnis zu etwas anderem Erschaffenen erlebt oder wahrgenommen werden kann. Das Erleben des Lebens muss also notwendigerweise aus allen Kontrasten oder Tönen zwischen den äußersten Polen des Lichts und des Dunkels, des Wohlbehagens und des Unbehagens bestehen.


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