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(1591-1938) 
 
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Das "Halbgeschlechtswesen" kann die himmlische Welt nur als eine Sekunde von Wollustempfinden erleben  1668. Der Erdenmensch ist also ein Wesen, das sich aufgrund seines Halbgeschlechtszustandes in der Kulminationszone der Finsternis befindet. Er ist kraft der Entwicklung seines Selbsterhaltungstriebs in diese Zone gekommen, was wiederum bedeutet: kraft des Triebs sich selber zu beschützen. Zu diesem Behüten seiner selbst gehört auch das lebenswichtige Augenblickserlebnis vom Paradies oder dem göttlichen Lichtdasein, in dem das Wesen einmal lebte, bevor die Verwandlung der Pole begonnen hatte. Dieses blitzartige Erleben des Lichtdaseins ist der absolut letzte Rest des Erlebens des wahren Lebens und kann normalerweise nur im Paarungsakt oder dem "ein Fleisch sein" des Wesens mit einem Wesen des anderen Geschlechts stattfinden. Dieses göttliche Lichterlebnis erscheint also hier in einer unerhört herabgesetzten oder verringerten Form. Von dem, ein andauerndes Lichterlebnis zu sein, eine permanente selbstlose Liebesverbindung mit allen anderen Lebewesen, ist es nun nur ein kleiner schwacher Lichtblitz geworden, der – wenn er auch dazu ausreicht, den Körper in einem Rausch von Wohlbefinden während der Sekunden, in denen die Auslösung stattfindet, zu durchdringen – doch völlig ohne mentale Einzelheiten ist. Das Wesen hat hier keine intellektuelle, tagesbewusste Vorstellung von der Kernanalyse dieses Erlebnisses. Für das Wesen ist es ausschließlich eine lebenswichtige Befriedigung eines Verlangens ohne Details, das nur als "Wollustgefühl" wahrgenommen wird. Die himmlische Welt macht folglich hier in der Halbgeschlechtskulminition des Wesens nur das "Wollustgefühl" eines kurzen Augenblicks aus. Nach jedem solchen Augenblickserlebnis von Wollustgefühl können Tage und Nächte vergehen, während derer das Individuum in der physischen Welt lebt und nur die Einzelheiten wach und tagesbewusst wahrnimmt, die das Zufriedenstellen der übrigen lebenswichtigen körperlichen Bedürfnisse, wie Nahrung, Schutz vor anderen Wesen und dem Klima, betrifft. Da diese Daseinsform in ihrer Kulmination ein hundertprozentiger Kampf auf Leben und Tod ist, wird das ganze Erleben des Lebens, mit Ausnahme des kurzen Augenblicks, in dem das Wesen "ein Fleisch" mit einem Wesen des anderen Geschlechts ist, folglich eine absolut undurchdringliche Finsternis sein. Was das Lichterlebnis des Lebens betrifft (den Paarungsakt), so ist dieser beim Wesen kein waches, tagesbewusstes kosmisches Erleben im Detail. Das Lichterlebnis ist ganz einfach ein "Gefühl von Behagen", das mit dem Empfinden von Behagen beim Genuss einer guten Mahlzeit analog ist, nur außerordentlich vervielfältigt und verstärkt. Ein geringerer Grad der Fähigkeit, das Lichtdasein zu erleben, kann nicht existieren, denn dann wäre diese so schwach, dass sie die Fortsetzung des Kreislaufs nicht bedingen könnte. Eine totale Auslöschung würde dann stattfinden. Aber dieses Ausradieren kann also, dank der Gesetze des Kreislaufs, unmöglich stattfinden.


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