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(1591-1938) 
 
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Die "lebende" Materie und die drei "Kosmos", nämlich der Mikrokomos, der Zwischenkomos und der Makrokosmos  1693. Die "lebende" Materie kann also nur kraft dessen existieren, dass ihr Stoff aus selbständigen, wachen, tagesbewussten Lebewesen besteht, die in einer gemeinsamen Struktur zusammengefügt sind, in der sie eine innere gegenseitig zweckmäßige Harmonie und eine zusammenhängende Ganzheit, dirigiert und aufrechterhalten von Begehren und Willen eines Makro-Ichs, ausmachen. Es ist eine solche Kombination der harmonischen Zusammenarbeit lebender Wesen in einer selbständigen Ganzheit, von einem Ich aufrechterhalten, die nach außen hin ein "Lebewesen" in einem animalischen Organismus ausmacht. Dieser animalische Organismus, der also aus lebenden animalischen Wesen im mikroskopischen Zustand besteht, bildet wiederum gemeinsam mit anderen animalischen Organismen der gleichen oder verwandten Art eine Daseinsebene. Diese Daseinsebene stellt für das im Organismus herrschende Ich den "Zwischenkosmos" dar. Die Lebewesen, die die animalische Materie ausmachen, aus der der Organismus besteht, bilden dagegen eine andere Daseinsebene. Diese Daseinsebene kennen wir als den "Mikrokosmos". Wir befassen uns also hier mit zweierlei Wesen, nämlich den kleinen Wesen, aus denen ein zwischenkosmischer, animalischer Organismus besteht, und den Wesen, die diese Form von Organismen beherrschen und zu welcher letzteren Art von Wesen wir selbst zählen. Die kleinen Wesen kennen wir aus dem "Livets Bog" als "Mikrowesen", während die zwischenkosmischen Wesen ja die Wesen ausmachen, die ganz allgemein die einzigen zu sein pflegen, die man als "Lebewesen" hat akzeptieren wollen, nämlich Menschen, Tiere und bis zu einem gewissen Grade Pflanzen. Alles andere auf der Welt konnte und wollte man bisher faktisch nur als "Stoff" betrachten. Aber dadurch hat man es auch ermöglicht, sowohl den "vegetabilischen" als auch den "animalischen Stoff" zu verstehen.


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