Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Weshalb der animalische Stoff mit Hilfe unserer Nerven Wohlbefinden und Schmerz registriert, während der mineralische Stoff gegen diese zwei Erscheinungen völlig immun ist | 1698. Wenn wir nun wissen, dass das Dasein der Lebewesen in unserer Spirale als "Stoff" in darüber liegenden Spiralen erlebt wird, ist es leicht, den "vegetabilischen" und "animalischen" Stoff in unserer eigenen Spirale oder Wahrnehmungssphäre zu verstehen. Die Einheiten in den beiden Stoffen müssen ja ebenso ausschließlich "Lebewesen" sein, müssen eine Art "Pflanzen" bzw. eine Art "Tiere" und "Menschen" in den uns am nächsten darunterliegenden Spiralen sein. Das muss natürlich nicht bedeuten, dass sie vegetabilische und animalische Wesen von genau der gleichen Art wie in unserer Spirale sind. Im Gegenteil, das können sie gar nicht sein. Es ist nicht der Körperform nach, sondern dem Prinzip nach, dass diese kleinen Wesen identisch mit den vegetabilischen und animalischen Wesen in anderen Spiralen sind. Wenn wir nun einsehen, dass die Einheiten im animalischen Stoff in unserem eigenen Organismus "Lebewesen" sind und dass das Gleiche teilweise der Fall im vegetabilischen Stoff in unserer eigenen Sphäre ist, ist es nicht schwierig zu verstehen, weshalb diese zwei Stoffe als "lebendig" bezeichnet wurden, während der mineralische Stoff, dessen Einheiten keine "lebenden Wesen" sind, als "leblos" bezeichnet wird. Unter "lebendigem Stoff" versteht man hier einen "Stoff", dessen Einheiten aus "lebenden, wachen, tagesbewussten Wesen" besteht, während der "leblose Stoff" nur aus bewusstlosen "Kraftzentren" oder "Krafteinheiten" besteht. Von hier stammen, wie schon früher erwähnt, u. a. die Begriffe Atome, Elektronen etc. Dass der animalische Stoff, im Gegensatz zum mineralischen, Behagen und Unbehagen, Schmerz und Wohlbefinden registriert, ist nicht so merkwürdig, da es die mentalen und physischen Reaktionen der Lebewesen auf die Erlebnisse auf ihrer eigenen Daseinsebene sind, die mit Hilfe von der Nervenkombination zur Kenntnis, zum Geist oder zur Mentalität des Makro-Ichs weitergeleitet werden können. Diese Reaktionen können jedoch vom Makro-Ich nicht als eine intelligenzmäßige Mitteilung über das Erleben des einzelnen Mikrowesens aufgefasst werden, sondern dagegen als die Vereinigung dieses Erlebens mit den Erlebnissen von Tausenden, ja Millionen anderer Mitwesen. Erst in dieser Vielfalt werden sie zu einem so starken Strom, dass dieser von unseren Nerven und Sinnen als Wohlbefinden oder Schmerz registriert werden kann, je nachdem, ob das Allgemeinbefinden der kleinen Wesen Wohlbefinden oder Schmerz ist. Dass die Mineralmaterie keine mentale Reaktion anhand der Nervenkombination zur Kenntnis des Makro-Ichs senden kann, wird zu einer Selbstverständlichkeit, da der Stoff hier nicht aus tagesbewussten Lebewesen besteht und infolgedessen kein Wohlbefinden und keinen Schmerz registrieren oder irgendeine Form von Mentalität ausdrücken kann. Hieraus ergibt sich die "Bewusstlosigkeit" oder die "Leblosigkeit" des Mineralstoffs. |
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