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(1591-1938) 
 
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Hinter der "männlichen" und "weiblichen" Körperform oder dem Organismus ist eine neue Psyche, mit einer weitaus höheren Erlebensform als der tierischen, in der Entwicklung begriffen  1751. Wie wir gesehen haben, ist innerhalb der Reihen der "Männer" und der "Frauen" allmählich eine ganz andere Psyche entstanden als die, die in Wirklichkeit "männlich" und "weiblich" oder "maskulin" und "feminin" in Reinkultur ist. Wo diese neue Psyche am weitesten gekommen ist und den Erdenmenschen ganz und gar beherrscht, hat dieser nichts anderes als das rein äußere physische, körperliche Prinzip mit dem robusten "Mann" oder der "Frau" in Reinkultur gemeinsam. Aufgrund ihrer äußeren "femininen" und "maskulinen" Geschlechtsorgane, die von denen des "Mannes" und der "Frau" in Reinkultur noch nicht wesentlich abweichen, werden die Wesen von der Gesellschaft als "Männer" bzw. als "Frauen" aufgefasst und registriert, ganz unabhängig vom inneren psychischen Zustand dieser Wesen. Und so müssen diese Wesen ja vorläufig beurteilt werden, obwohl sie in ihrem inneren psychischen Bereich einen ganz anderen Wesenszustand darstellen. Da es hier auf der Erde noch keine Spezialkörper für den psychischen Zustand dieser Wesen gibt – so weit ist die Entwicklung der neuen sympathischen Anlagen noch nicht gekommen, selbst wenn es schon beginnende Konturen eines neuen Organismus gibt –, muss man sich im allerhöchsten Grade darauf einstellen, dass der erdenmenschliche "männliche" und "weibliche" Organismus nicht mehr von "Männern" und "Frauen" in Reinkultur getragen wird, sondern von Wesen, die in der Umwandlung zu einer weitaus höheren Daseinsform begriffen sind.


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