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(1591-1938) 
 
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Das Verhältnis des Erdenmenschen zum Essen und zur Sättigung vom "Baum der Erkenntnis" und vom "Baum des Lebens"  1776. Das irdische Lebewesen ist also ein Wesen, in dessen Innerem ursprünglich ein brennendes Verlangen nach dem Materialismus und der Unvollkommenheit oder nach jedem Gegensatz zu jener Form von Glück, Frieden und Freude existierte, die hier in der Finsternis längst begonnen hat, ein Objekt der Sehnsucht für die fortgeschrittenen und von der Finsternis gesättigten Erdenmenschen zu sein. Wir haben gesehen, wie die Sehnsucht nach der Finsternis in dem Bericht der Bibel über Adam und Eva symbolisiert und erzählt worden ist. Adam und Eva, die ursprünglich im Licht lebten, d.h. in der Lichtregion eines früheren Spiralkreislaufs, die aber nur an den Früchten des "Baumes der Erkenntnis" Genuss finden konnten. Sie waren also der Früchte des "Baumes des Lebens" satt. Andernfalls hätten die Früchte vom "Baum der Erkenntnis" für Adam und Eva kein Genuss werden können. Aufgrund dieses Genusses oder dieser Befriedigung des Begehrens wandert das Lebewesen aus der Sphäre der Lichtregion hinaus, durch deren Herbst hindurch und hinein in die Winterzone oder jene Zone, in der wir das materialistische, tötende und mordende irdische Tier und den entsprechenden Menschen finden. In dieser Zone, die einmal die Idealzone war mit ihrem "Walhalla" und ihren rächenden und tötenden Göttern, ihrer Mord- und Kriegsmoral, die jetzt als der moderne Krieg "aller gegen jeden" kulminiert oder als die Götterdämmerung, die im Augenblick die Menschen der Erde martert und deren Atmosphäre sie in Todesröcheln, Blut und Tränen einhüllt, entsteht im Innern des Wesens eine Sättigung an der Finsternis und jene "Ausgeschlafenheit", die es zum Genuss macht, am "Morgen" zu erwachen, d.h. der Überdruss an der Entfaltung des tötenden Prinzips und der innige und chronische Hunger nach Harmonie und Frieden, was in Wirklichkeit dasselbe ist wie der Hunger nach Liebe.


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